Es hat ein Traum mich berückt; Wie hätt' er doch unter Allen Mich Arme erhöht und beglückt? Mir war's, er habe gesprochen: Ich bin auf ewig dein – Mir war's – …
„Sie mußten der Mutter es zeigen; Da ward ihr Auge von Tränen so klar, Es strahlte so wonnig und eigen. Gern litt ich und werde, mein süßes Licht, Viel Schmerz …
„Du meine Wonne, du meine Lust! Das Glück ist die Liebe, die Lieb ist das Glück, Ich hab's gesagt und nehm's nicht zurück. Hab überschwenglich mich geschätzt B …
„Seit ich ihn gesehen, glaub ich, blind zu sein; wo ich hin nur blicke, seh ich ihn allein. Wie im wachen Traume schwebt sein Bild mir vor, taucht aus tiefstem …
„Die Trauer der Braut drei Wochen war, Die Trauer der Schwester, die war drei Jahr, Die Mutter hat der Trauer gepflegt, Bis müde sie selbst ins Grab sich gelegt.
Chamisso, Gedichte. Aus: Der Sohn der Witwe0 „O wie bedaur' ich doch den Mann, Der Mutterglück nicht fühlen kann!
Chamisso, Gedichte. Aus: Frauen-Liebe und Leben, 18300 „Nur eine Mutter weiß allein, Was Lieben heißt und glücklich sein.
Chamisso, Gedichte. Aus: Frauen-Liebe und Leben, 18300