Ein wesentlicher Mensch ist wie die Ewigkeit, Die unverändert bleibt von aller Äußerheit.
Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 16750 „Du selber machst die Zeit, das Uhrwerk sind die Sinnen; Hemmst du die Unruh nur, so ist die Zeit von hinnen.
Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 16750 „Ich selbst muß Sonne sein, ich muß mit meinen Strahlen Das farbenlose Meer der ganzen Gottheit malen.
Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 16750 „Zwei Augen hat die Seel: eins schauet in die Zeit, Das andre richtet sich hin in die Ewigkeit.
Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 16750 „Die Seel, ein ewger Geist, ist über alle Zeit, Sie lebt auch in der Welt schon in der Ewigkeit.
Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 16750 „Die Liebe, wenn sie neu, braust wie ein junger Wein; Je mehr sie alt und klar, je stiller wird sie sein.
Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 16750 „Mensch, was du liebst, in das wirst du verwandelt werden. Gott wirst du, liebst du Gott, und Erde, liebst du Erden.
Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 16750 „Liebe, dir ergeb ich mich, Dein zu bleiben ewiglich.
Silesius, Heilige Seelenlust oder geistliche Hirtenlieder (erschienen zuerst unter dem Titel »Geistreiche Trost- und Sinnsprüche«), 1657. Drittes Buch, 107. Sie ergibt sich der ewigen Liebe0 „Daß dir im Sonnesehn vergehet das Gesicht, Sind deine Augen schuld und nicht das große Licht.
Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 16750 „Das Licht der Herrlichkeit scheint mitten in der Nacht. Wer kann es sehn? Ein Herz, das Augen hat und wacht.
Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 16750 „Mensch, deine Seligkeit kannst du dir selber nehmen, So du dich nur dazu willst schicken und bequemen.
Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 16750