Der eigentlichste Kern der Freundschaft: ein Glaube, ein Hoffen, ein gemeinsames Werk! Es liegt eine große Freude darin.
„So gern hätt ich ein schönes Lied gemacht von deiner Liebe, deiner treuen Weise; die Gabe, die für andre immer wacht, hätt ich so gern geweckt zu deinem Preis …
„Noch eine Freude dir bereitet, Denk an die Hand, die manche Nacht Dein Schmerzenslager dir gebreitet, Des Herzens denk, das einzig wund Und einzig selig deine …
„der die Hoffnung senkt; ach, wie konnt er verzagen, wo des Herren Wille lenkt! All sein Trost in Schmerz und Leiden, all sein Ruhm in Spott und Schmach mußten …
„Meines Herzens strömende Quellen, Deine Locke sandtest du mir, Deines Hauptes ringelnde Wellen; Hauptes Welle und Herzens Flut, Sie zogen einander vorüber. Ha …
„Über dem Brünnlein nicket der Zweig, Waldvögel zwitschern und flöten, Wild Anemon' und Schlehdorn bleich Im Abendstrahle sich röten, Und ein Mädchen mit blond …
„Und willst du wissen, warum So sinnend ich manche Zeit, Mitunter so töricht und dumm, So unverzeihlich zerstreut, Willst wissen auch ohne Gnade, Was denn so L …
„Wie lauscht, vom Abendschein umzuckt, die strohgedeckte Hütte, recht wie im Nest der Vogel duckt, aus dunkler Föhren Mitte.
Droste-Hülshoff, Gedichte. Aus: Das Haus in der Heide0