Mit einem Taschenkalender An tausend Wünsche, federleicht, Wird sich kein Gott noch Engel kehren, Ja, wenn es so viel Flüche wären, Dem Teufel wären sie zu se …
„Ich bin meiner Mutter einzig Kind, Und weil die andern ausblieben sind, Was weiß ich wieviel, die sechs oder sieben, Ist eben alles an mir hängen blieben; Ich …
„Siehe, von allen den Liedern nicht eines gilt dir, o Mutter: Dich zu preisen, o glaub's! bin ich zu arm und zu reich. Ein noch ungesungenes Lied, ruhst du mir …
„wie ist mir doch zumut! O Morgenrot, ich glühe vor deinem Jugendblut. Es glüht der alte Felsen und Wald und Burg zumal, berauschte Nebel wälzen sich jäh hinab …
„So ist die Lieb'! So ist die Lieb'! Mit Küssen nicht zu stillen: Wer ist der Tor und will ein Sieb mit eitel Wasser füllen? Und schöpfst du an die tausend Jah …
„Ich hätte wohl, dein Haar zu zieren, Ein Kränzchen, auch ein klein Gedicht; Wie aber? ich will gratulieren, Und weiß den Tag des Festes nicht! Wenn ich es gle …
„(Auf einen Geburtstag) Ein Album! Schneeweiß Pergamentpapier, und Schnitt und Decke schön verziert mit Golde! Nicht wahr, wenn sich's nur nicht so langsam fül …
„Herr! schicke, was du willt, Ein Liebes oder Leides; Ich bin vergnügt, daß Beides Aus Deinen Händen quillt. Wollest mit Freuden Und wollest mit Leiden Mich ni …
„Schnell vorbei Bist du doch gegangen! Wär mein Lieb nur blieben treu, Blieben treu, Sollte mir nicht bangen. Um die Ernte wohlgemut, Wohlgemut Schnitterinnen …
„Es ist mir vorlängst einmal der Spruch vorgekommen: Wir sollten selbst da noch hoffen, wo nichts mehr zu hoffen steht. Gewiß ist das ein herrliches Wort, wer' …