weisegedanken
E

Eduard Mörike

1804–1875
Gemeinfrei
Zitate & Gedichte
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Mit einem Taschenkalender An tausend Wünsche, federleicht, Wird sich kein Gott noch Engel kehren, Ja, wenn es so viel Flüche wären, Dem Teufel wären sie zu se …

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Ich bin meiner Mutter einzig Kind, Und weil die andern ausblieben sind, Was weiß ich wieviel, die sechs oder sieben, Ist eben alles an mir hängen blieben; Ich …

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Siehe, von allen den Liedern nicht eines gilt dir, o Mutter: Dich zu preisen, o glaub's! bin ich zu arm und zu reich. Ein noch ungesungenes Lied, ruhst du mir …

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wie ist mir doch zumut! O Morgenrot, ich glühe vor deinem Jugendblut. Es glüht der alte Felsen und Wald und Burg zumal, berauschte Nebel wälzen sich jäh hinab …

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So ist die Lieb'! So ist die Lieb'! Mit Küssen nicht zu stillen: Wer ist der Tor und will ein Sieb mit eitel Wasser füllen? Und schöpfst du an die tausend Jah …

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Ich hätte wohl, dein Haar zu zieren, Ein Kränzchen, auch ein klein Gedicht; Wie aber? ich will gratulieren, Und weiß den Tag des Festes nicht! Wenn ich es gle …

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(Auf einen Geburtstag) Ein Album! Schneeweiß Pergamentpapier, und Schnitt und Decke schön verziert mit Golde! Nicht wahr, wenn sich's nur nicht so langsam fül …

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Herr! schicke, was du willt, Ein Liebes oder Leides; Ich bin vergnügt, daß Beides Aus Deinen Händen quillt. Wollest mit Freuden Und wollest mit Leiden Mich ni …

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Schnell vorbei Bist du doch gegangen! Wär mein Lieb nur blieben treu, Blieben treu, Sollte mir nicht bangen. Um die Ernte wohlgemut, Wohlgemut Schnitterinnen …

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Es ist mir vorlängst einmal der Spruch vorgekommen: Wir sollten selbst da noch hoffen, wo nichts mehr zu hoffen steht. Gewiß ist das ein herrliches Wort, wer' …