Die Natur schenkt nichts, sie leiht bloß und hätte nur säumige Schuldner, wäre sie keine so unerbittliche Mahnerin.
Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 18960 „Man tadelt die Schöpfung – mit Recht: für unsre Begriffe ist sie zu unendlich, für unsre Wünsche zu begrenzt.
Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 18960 „Die Natur versteht meisterhaft aufzubauen, aber stümperhaft niederzureißen.
Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 18960 „Die Natur übte sich erst an den Blumen, ehe sie die Frauen schuf.
Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 18960 „Wenn es zu hell wird, kommt immer ein Genie ohne Herz: es hat Strahlen, die finster machen.
Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 18960 „Mit seinen erfüllten Hoffnungen könnte man so leicht für sich ein Paradies, und für seine Mitmenschen eine Hölle bauen.
Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 18960 „Lachen lernt man nicht, lachen verlernt man nur.
Wertheimer, Buch der Weisheit. Aphorismen. Zweite Auflage und Neue Folge, 1920 (posthum)0 „Man erfindet, man kauft, man erbettelt, ja man stiehlt Hoffnungen – nur um Hoffnungen zu haben.
Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 18960 „Seiner Dankbarkeit rühmt man sich gewöhnlich wie einer erteilten Wohltat.
Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 18960 „Wie glücklich fühltest du dich, wüsstest du, wie vielen Gefahren du heute entronnen!
Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 18960 „Die Menschen haben auch Augenblicke, wo sie dankbar, anhänglich, ja aufopferungsfähig sind: wenn sie Gefälligkeiten fordern.
Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 18960 „Es dauert lange, ehe man zwanzig Jahre alt wird – sechzig ist man im Handumdrehen.
Wertheimer, Buch der Weisheit. Aphorismen. Zweite Auflage und Neue Folge, 1920 (posthum)0