Die Jahre, die Jahre, sie eilen dahin, als machte die Eile schon einen Sinn. Die Jahre, die Jahre, die so schnell vergehn, ich kann's weder fassen, noch gar v …
„Für viele ist Zeit = Geld. Geld ist aber nicht = Zeit.
„Was können die Sterne dafür, dass wir an sie glauben? Ich glaube auch nicht, dass wir ihnen damit die Tagruhe rauben.
„Wir "sehen" Sterne an einem Ort, wo sie sicher nicht mehr "stehen" und dennoch erscheinen sie uns standhaft. So wie die Eintagsfliege den Winter nicht kennt, …
„Lieber noch, als von der Nacht, würd' ich gern von dir umfangen. Lieber noch, als vom Traum, wäre ich von dir geküsst. Lieber noch, als im Leben zu stehn, wol …
„Beim Verletztwerden hilft kein Morphium. Nur die Einsicht, sich zu wenig geöffnet zu haben. Oder dem Falschen.
„Die Depression setzte ihn so unter Druck, dass etwas Vernünftiges dabei rauskam.
„Das erholsamste am Reisen ist oft – die Zeit danach.
„Reisen bildet. Tourismus bildet Vorurteile auf beiden Seiten.
„Man kann eine fremde Stadt besser erfahren, wenn man sie durchläuft.
„Für mich ist das Wichtigste beim Reisen das Ankommen. Auch bei den Leuten.
„Wir haben leicht reden von den Schönheiten der Natur, solange sie uns mit ihren Gewalten verschont.
„Ist die Natur wirklich schützenswert, wenn sie so etwas wie Ratten, Giftschlangen und Menschen hervorbrachte?
„Eine Mutter liebt ihr Kind mehr als der Vater. Und als den Vater.
„Man sollte mehr anlachen als auslachen und mehr zulächeln als nur in sich hinein.
„Selbst wenn alle Menschen lächelten, wäre die Welt nicht heiler. Denn nicht alle lächelten gewinnend, mild, oder strahlend, sondern viele eben doch nur wieder …
„L m i A ? Lächle mich immer an!
„Wer sich noch niemals totgelacht, der hat doch etwas falsch gemacht.
„Lachen sei gesund? Nicht so sehr, wenn andere über dich lachen.
„Es wäre doch gelacht, wenn lachen nicht gesünder macht.
„Wer Tränen lacht, braucht sie nicht zu weinen.
„Was muss man tun, wenn man keine Geduld hat? Abwarten.
„Ach Geduld! Rom ist ja auch nicht an einem Tag erbaut worden! Aber es brannte an einem Tag nieder.
„Geduld ist die Zierde eines Menschen. Aber ziert euch nicht zu sehr!
„Geduld hat man am meisten, wenn man nicht weiß, dass man sie braucht.
„Geduld ist etwas Göttliches! Warum verlangt er sie dann von uns?
„Geduld, Geduld, mein lieber Sohn, es wird doch von alleine schon. Es kam auch, wie es kommen musst', doch da war er gestorben just.
„Warum wird die Geduld in unserem Leben von uns erwartet? Im Tod hätten wir genug Zeit dafür.
„Wer die Geduld zur Freundin hat, der braucht auch Zeit, auf sie zu warten.
„Geburtstage sind die stetige Mahnung daran, dass, wenn sich nichts ändert, etwas geändert werden muss.
„Mit 20 glaubt man, es verstanden zu haben. Mit 40 beginnt man, daran zu zweifeln. Und mit 60 verzweifelt man daran.
„Memoiren und andere Lügen. Memoiren – und andere lügen?
„Böse Erinnerungen erlebst du noch einmal so grausam. Schöne Erinnerungen werden grausam, weil sie in Zukunft ausbleiben werden.
„Der Dank an die Eltern werde euren Kindern zuteil.
„Wer schnell danke sagt, kann den Vorfall schneller vergessen.
„Danke! Ist zwar kurz und prägnant, aber den wenigsten bekannt.
„Einer, der sich für den Schlag auf die eine Wange bedankt, indem er die andere hinhält, ist entweder Jesus oder Masochist.
„Wenn ich dauernd danken soll, dass ich lebe, warum müssen dann nicht auch alle anderen dafür danken, dass ich lebe?
„Ich erwarte schon keinen Dank mehr, nur weniger Undank.
„Wenn ich mal jenseits von Gut und Böse bin, dann werd ich vielleicht auch mal dem Bösen danken.
„Wer Dankbarkeit erwartet, ist selber schuld.
„"Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige." Dankbarkeit die königlicher Gemüter.
„Leute, die nicht danken können, denen fehlt etwas wichtiges, weshalb sie keinen Grund haben, danken zu müssen.
„Ewige Dankbarkeit – ewige Verdammnis.
„Es ist schon eine Form von Dankbarkeit, nicht undankbar zu sein.
„Übertriebene Dankbarkeit ist theoretisch ebenso falsch wie Undankbarkeit.
„Dankbarkeit ist das Eingeständnis unserer Abhängigkeit von anderen.
„Das Wort Dankbarkeit wird wohl leider am häufigsten mit der Vorsilbe "un-" gebraucht.
„Wenn Dankbarkeit erst zur Verpflichtung wird, schadet sie beiden Seiten.
„Man gibt sich heute ungern mit dem Alter ab.
„Warum ist die erste Hälfte des Lebens meist länger als die zweite?
„Rentner erst ab 67? Kein Problem. Aber nur mit Garantie, dass man wenigstens 75 wird!
„Jugend, die Zeit, wo man alles könnte, aber nichts darf. Alter, die Zeit, wo man alles dürfte, aber nichts mehr kann.
„Altersgrenzen kann man nur in einer Richtung überschreiten. Oder nie.