weisegedanken
E

Euripides

480–407
Gemeinfrei
Zitate & Gedichte
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Du zählst im Elend keinen Freund.

Euripides, Elektra, ca. 413 v. Chr0
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Auf Freund' im Unglück rechne nie!

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Der Mann ist zu verachten, der die Anerkennung der Menschen einem großzügigen Freund vorzieht.

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Schlecht und recht will ich den Freund viel lieber haben als gescheit und ohne Treu.

Euripides, Andromache, um 424 v. Chr0
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Es ist gut, wenn man reich ist, und es ist gut, wenn man stark ist, aber noch besser ist es, wenn man von vielen Freunden geliebt wird.

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Wer zählt in Mißgeschickes Tagen Freunde wohl?

Euripides, Der rasende Herakles (auch: Der Wahnsinn des Herakles), zwischen 422 und 414 v. Chr.0
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An Menschenhoffnung kehrt die Zeit sich nimmermehr, sie eilt von hinnen, nur bedacht auf ihre Flucht.

Euripides, Der rasende Herakles (auch: Der Wahnsinn des Herakles), zwischen 422 und 414 v. Chr.0
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Nichts Süßeres gibt es, als der Sonne Licht Zu schaun!

Euripides, Iphigenie in Aulis, nach 406 v. Chr. 5. Akt, 3. Auftritt, Iphigenie0
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Richter ist, wer sieht, was recht.

Euripides, Helena, 412 v. Chr0
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Das Natürliche ist nicht anstößig.

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Dem Vaterland gebiert ihr Kind die Mutter, sich nicht allein.

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Muttertränen um verlorene Kinder sind die bittersten.

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Süß wie die Mutter ist dem Kind nichts auf der Erde. Ja, Kinder, habt die Mutter lieb! Das Leben bringt euch keine Liebe, die so wohl tut wie diese.

Euripides, Andromache, um 424 v. Chr0
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Wer der Liebe ganz entsagt, ist nicht weniger krank als der, der ihrer allzusehr begehrt.

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Der beste Lehrmeister zu Weisheit und Tugend ist die Liebe.

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Wo der Wein fehlt, da stirbt der Reiz der Venus.

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Die Liebe ist von allen Krankheiten noch die gesündeste.

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Ich hasse jeden, dessen Dankbarkeit erlischt.