Ein keusches Weib ist nicht an Putz und Anstand von der feilen Dirne verschiedener als der Freund vom Schmeichler ist.
Horaz, Briefe (Epistolae). I 18, 3-4 Originaltext: Ut matrona meretrici dispar erit atque discolor, infido scurrae distabit amicus.0 „Ein Freund – die Hälfte meiner Seele.
„Den Himmelsstrich, nicht ihr Inneres wechseln, die das Meer überschiffen.
Horaz, Briefe (Epistolae). Originaltext: Coelum non animum mutant qui trans mare currunt.0 „Luft allein, nicht das Herz vertauscht, wer über das Meer rennt.
„Was suchen wir andere Länder unter anderer Sonne? Entkommt, wer sein Land hinter sich lässt, sich selber?
„Man kann die Natur mit einer Forke vertreiben, aber sie kehrt immer wieder zurück.
Horaz, Briefe (Epistolae). I, 10, 24 Originaltext: Naturam expelles furca, tamen usque recurret.0 „In der Liebe gibt es zwei Übel: Krieg und Frieden.
Horaz, Satiren (Sermones), ca. 42-30 v. Chr. 2, 3, 267-268. Originaltext: In amore haec sunt mala, bellum, pax rusrum0 „Was verbietet es, lachend die Wahrheit zu sagen?
„Die kurze Lebenszeit verbietet eine lange Hoffnung zu beginnen.
Horaz, Gedichte (Carmina). 1, 4,15. Übers. Aphorismen.de Originaltext: Vitae summa brevis spem nos vetat incohare longam0 „Indes das Leben andern zwischen Hoffen und Wünschen, zwischen Furcht und Zorn entschlüpft, nimm du den Tag, der anbricht, für den letzten: So wird dir jede un …
Horaz, Briefe (Epistolae). I, 4, 12f. Übersetzt von Christoph Martin Wieland0 „Wirst du auch sanfter und besser, indem das Alter herannaht?