weisegedanken
J

Jean-Jacques Rousseau

1712–1778
Gemeinfrei
Zitate & Gedichte
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Wie könnte man auf der Straße jemandes Freund sein, den man noch nie gesehen hat.

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Die erste Empfindung, deren ein sorgfältig erzogener Mensch fähig ist, ist nicht Liebe, sondern Freundschaft.

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Der Seele wegen muß man den Körper üben.

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Es gibt eine gewisse Eintracht der Seelen, die sich sogleich beim ersten Anblick bemerkbar macht.

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Überall, wo Fremde selten sind, werden sie gut aufgenommen.

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Wer an's Ziel kommen will, kann mit der Postkutsche fahren, aber wer richtig reisen will, soll zu Fuß gehen.

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Im Herzen der Menschen lebt das Schauspiel der Natur; um es zu sehen, muß man es fühlen.

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Nur ein Buch liegt offen vor aller Augen, das Buch der Natur.

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Die Natur betrügt uns nie. Wir sind es immer, die wir uns selbst betrügen.

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Die Gesetze, die sich beständig in so hohem Grade mit dem äußeren Besitzstand und so wenig mit den Personen befassen, weil sie den Frieden und nicht die Tugen …

Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 1762. 2. Band0
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Mutter sein heißt, kleine Atemzüge hören und leichte Herzschläge, scharfäugig werden wie ein Tier des Waldes für alle Gefahren, mutig sein im stillen wie kein …

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Glücklich, wer sich am Rande des Abgrunds erkennt und den Sturz vermeidet!

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Es liegt in der Natur des Menschen, daß er die Notwendigkeiten der Dinge geduldig erträgt, aber nicht den bösen Willen der anderen.

Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 17620
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Dankbarkeit ist eine Pflicht, die erfüllt werden sollte, die aber zu erwarten keiner das Recht hat.