weisegedanken
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Johann Nepomuk Nestroy

1801–1862
Gemeinfrei
Zitate & Gedichte
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Man grinset immer, wenn man neue Bekanntschaften macht.

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Von einer Stadt in die andere reisen, die Merkwürdigkeiten anschauen und dann sich wieder weiter trollen, das ist keine Kunst, das kann ein jeder Handwerksbur …

Friedell (Hg.), Das ist klassisch! Nestroy-Worte, hg. von Egon Friedell 19220
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Meine Reisen, das war das letzte hinausgeworfene Geld! Ich hab' sollen die Welt kennen lernen und ich hab' gefunden, die Welt ist grad' so, wie ich mir's vorg …

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Laßt's mich aus, die Natur kränkelt auch an einer unerträglichen Stereotypigkeit.

Nestroy, Der Zerrissene. Posse mit Gesang, 18440
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Meine arme Mutter wart g'wiß schon auf mich (im Jenseits). Ich sollt eigentlich bös sein auf sie, weil sie mich geboren hat. Mein Gott, sie hat's gut g'meint; …

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So a Schwiegermutter ist a Genuß; das sind die Mutterfreuden des Mannes.

Nestroy, Der alte Mann mit der jungen Frau, 18490
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In einem gebildeten Lächeln muß mehr Nichtssagendes liegen … dann muß man es permanent behaupten. So ein Lächeln muß eine spanische Wand sein, hinter welcher …

Friedell (Hg.), Das ist klassisch! Nestroy-Worte, hg. von Egon Friedell 19220
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Ich find', jede Beleuchtung ist unangenehm. Wenn man jemanden haßt, ist man froh, wenn man ihn nicht sieht; wozu die Beleuchtung? Wenn man jemanden liebt, is …

Friedell (Hg.), Das ist klassisch! Nestroy-Worte, hg. von Egon Friedell 19220
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Wer sein Glück nur in Träumen findet, paßt nicht zu wirklichen Freuden.

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Geduld – verdammtes Wort! – Im Wörterbuch der Liebenden ist's nicht zu finden.

Nestroy, Einen Jux will er sich machen, 18440
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Wenn ein Kellner oder eine Kellnerin »gleich« sagt, so ist das ein Aufruf an die menschliche Geduld, dem jeder Gast Folge leisten muß.

Friedell (Hg.), Das ist klassisch! Nestroy-Worte, hg. von Egon Friedell 19220
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Meine Geduld setzt den Hut auf, und ich seh s' völlig nach'n Stock greifen, mir scheint, sie geht aus.

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Eine Alte sagt von einem reizenden Mädchen: so habe ich ausgesehen.

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Was kann der Mensch, dessen Leben nix anders als ein an seinem Geburtstag gefälltes, auf unbestimmte Zeit sistiertes Todesurteil ist, G'scheiteres tun, als er …

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Lang leben will alles, aber alt werden will kein Mensch.

Nestroy, Die lieben Anverwandten, 18480
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Das is a alte Wahrheit: über a altes Weib geht nix als a Mann, der a alt's Weib ist.

Nestroy, Der Unbedeutende (literarische Vorlage: Das Sandkorn von Michel Masson), 18460