Freundschaft geht auf Tuchfühlung, Liebe geht unter die Haut.
„Freundschaft ist gut, doch lasst uns vorsichtshalber Bombenflugzeuge bauen.
„Die Uhr kann dir die schönste Zeit verderben.
„Im Urlaub ohne Erholungsstreß haben Sonnenmenschen Sonnenuhren.
„Achtung, Zeitenwechsel!
„Schnell hat sich die Zeit gebündelt und du kriegst sie nicht aus-einander.
„Der Webstuhl der Zeit saust so, dass es schwer wird, seinen Faden hineinzubekommen.
„Die Turmuhr trifft Schluss und Anfang auf einen Schlag.
„Mehr Rakete der Zeit als Zug.
„Die Zeit gehört zu den Vertriebenen.
„Die Kreissäge mit dem Zahn der Zeit hat Lichtgeschwindigkeit.
„Mit der Zeit verheiratet und fremdgehn, ein zeitgemäßes Gehn.
„Die Zeit lehrt uns altes, was wir ihr beigebracht haben.
„Ortsflucht, die übliche Zeitflucht.
„Falsche Menschen zeugen falsche Zeiten, falsche Zeiten zeugen falsche Zeugen.
„Flocken von heute setzen sich auf die von gestern und lachen.
„Zeitwegwerfer wissen nicht, wohin sie werfen.
„Ohne frohe Wochen könnt ich die sauren Feste nicht ertragen.
„Totgeschlagne Zeit schlägt zurück.
„Nimm Zeitkredite und du zahlst dich tot.
„Mit der Zeit versteh ich mich besser.
„Ich faß die Sichel Zeit am Griff oder schneide mich.
„Wer sich noch nicht mit dem Zeitmesser geschnitten hat, hat noch nichts mit der Zeit erlebt.
„Zeit, Magd des Geldes!
„Jeder gibt seine Farbe, so wird unsre Zeit bunt.
„Ich muss wissen, wohin die Zeit will, sonst geh ich nicht mit.
„Wer die Zeit versitzt, versteht sie nicht, wer die Zeit versteht, versitzt sie nicht.
„Viel Jetzt-oder-nie reicht nur bis ans Knie
„Zeitwort, Tätigkeitswort.
„Stoß dich an den Ecken der Zeit und schrei.
„Die Zeit hat keine Wiederholung nötig, ein unwiederholbarer Augenblick nach dem andern.
„Wie die Zeit vergeht! Nein, sie kommt!
„Zeitanhalter winken, schade um die Zeit.
„Wir wolln bessre Zeiten sehn, doch die Zeit will bessre Menschen sehn.
„Will sie alle Wunden heilen, muss Frau Dr. Zeit noch viel studieren.
„Wie die Zeit im Gehen bleiben.
„Scheint die Sonne, wird der Stein warm. Nicht der in der Brust.
„Was soll ich machen, sagte die Sonne, schein ich nur für die Armen, verkaufen sie den Schein an die Reichen, schein ich nur für die Reichen, wirds für die Arm …
„Die Sonne scheint nicht nur so.
„Eine Schwalbe macht schon etwas Sommer.
„Im Juli wird die Schwalbe gefeiert, die schon etwas Sommer brachte.
„Sehnsucht zieht wie ein Magnet und schneidet wie ein Messer.
„Sehnsucht wird Sucht, wenn sie unsinnig sucht.
„Sehnsucht stirbt nicht.
„Abgründe spiegeln Gipfel und lassen sich verwechseln.
„Innen ist's noch schlimmer.
„In uns die Sinflut!
„Innere Erkältung ist ansteckend und bringt kalten Krieg.
„Hat die Seele einen Knoten, zieh nicht an den Enden.
„Im Seespiegel seh ich den Himmel tief.
„Zwei Seelen, ach, wo ist die dritte.
„Touristen, geldbewaffnete Besatzer.
„Reisen bildet, besonders leere Taschen.
„Mücken sind Nutztiere, frag die Frösche!
„Die Natur hat Decken, die sich nach uns strecken.
„Um die Entsorgung der Menschen muss sich die Natur nicht sorgen, wir haben vorgesorgt.
„Vorm Schlagbaumsterben das Sterben aller andern Bäume.
„Wir passen uns der Natur die Natur an.
„Pflanzen und Tiere sind Naturgedichte, Menschen dichten sich selbst.
„Abgucken von der Natur oder sitzenbleiben.