Es gibt wenig aufrichtige Freunde – die Nachfrage ist auch gering.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 18930 „Ein wahrer Freund trägt mehr zu unserem Glück bei, als tausend Feinde zu unserem Unglück.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 18800 „Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 18800 „Während ein Feuerwerk abgebrannt wird, sieht niemand nach dem gestirnten Himmel.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen (in: Die Dioskuren, Band 13), 18840 „Zu späte Erfüllung einer Sehnsucht labt nicht mehr. Die lechzende Seele zehrt sie auf wie glühendes Eisen einen Wassertropfen.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen (in: Neue Monatshefte für Dichtkunst und Kritik), 18770 „Die Natur hat leicht verschwenden; auch das scheinbar ganz nutzlos Verstreute fällt zuletzt doch in ihren Schoß.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 18800 „Wenn die Nachtigallen aufhören zu schlagen, fangen die Grillen an zu zirpen.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 18930 „Die meisten Menschen brauchen mehr Liebe, als sie verdienen.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 18800 „Hoffnungslose Liebe macht den Mann kläglich und die Frau beklagenswert.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 18930 „Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen (in: Sämtliche Werke, Erster Band), 19200 „Liebe ist Qual, Lieblosigkeit ist Tod.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 18930 „Die Liebe hat nicht nur Rechte, sie hat auch immer recht.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen (in: Neue Monatshefte für Dichtkunst und Kritik), 18770 „Die größte Gewalt über einen Mann hat die Frau, die sich ihm zwar versagt, ihn aber in dem Glauben zu erhalten versteht, daß sie seine Liebe erwidere.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 18800 „Die Kraft verleiht Gewalt, die Liebe leiht Macht.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 18930 „Die Liebe überwindet den Tod, aber es kommt vor, daß eine kleine üble Gewohnheit die Liebe überwindet.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 18930 „Es gibt Frauen, die ihre Männer mit einer ebenso blinden, schwärmerischen und rätselhaften Liebe lieben, wie Nonnen ihr Kloster.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen (in: Neue Monatshefte für Dichtkunst und Kritik), 18760 „Je törichter dein Hoffen, umso fester.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 19060 „Der sich keine Annehmlichkeit versagen kann, wird sich nie ein Glück erobern.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 18930 „Auch in ein neues Glück muß man sich schicken lernen.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 18800 „Geduld mit der Streitsucht der Einfältigen! Es ist nicht so leicht zu begreifen, daß man nicht begreift.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen (in: Die Dioskuren, Band 5), 18760 „Zwei Dinge lern' geduldig tragen: Dein eigen Leid, der Andern Klagen.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893. III. Gedichte. Spruchverse0 „Wer Geduld sagt, sagt Mut, Ausdauer, Kraft.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 18800 „Das Gefühl schuldiger Dankbarkeit ist eine Last, die nur starke Seelen zu ertragen vermögen.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 18930 „Die nicht zu danken verstehen, die sind die Ärmsten.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen (in: Ein Wiener Stammbuch. Dem Direktor der Bibliothek und des Historischen Museums der Stadt Wien Dr. Carl Glossy zum 50. Geburtstage), 18980 „Dem, der uns Gutes tut, sind wir nie so dankbar, wie dem, der uns Böses tun könnte, es aber unterlässt.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 18930 „Es ist noch jeder leicht durch diese Welt geschritten, Der gut zu danken wusst', und wusste gut zu bitten.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 18930 „In jede hohe Freude mischt sich eine Empfindung der Dankbarkeit.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 18800 „Wir sind für nichts so dankbar wie für Dankbarkeit.
Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 18801