Klar ruhn die Lüfte auf der weiten Flur; fern dampft der See, das hohe Röhricht schimmert im Schilf verglüht die letzte Sonnenspur; ein blasses Wölkchen rötet …
„Du hungerst nach Glück, Eva, und fürchtest dich den Apfel zu pflücken, den dein Gott dir verboten hat vor dreitausend Jahren, du junges Geschöpf! Jeden Abend …
„Still von Baum zu Bäumen schaukeln Meinen Kahn die Uferwellen; Märchenblütenblau umgaukeln Meine Fahrt die Schilflibellen, Schatten küssen den Boden der Flut. …
„In einem stillen Garten, an eines Brunnens Schacht, wie wollt ich gerne warten die lange graue Nacht. Viel helle Lilien blühen um des Brunnens Schlund; drin s …
„Was sind Worte, was sind Töne, all dein Jubeln, all dein Klagen, all dies meereswogenschöne unstillbare laute Fragen – rauscht es nicht im Grunde leise, Seele …
„Immer stiller stehn die Bäume, Nicht ein Blatt mehr scheint zu leben, Und ich fühle Wüstenträume Durch den bangen Mittag beben, Bis ins bange Blut mir zittern …
„Ein Mann: Da du so schön bist, darf ich dich beschwören, errege nicht mein leicht erregtes Blut. Da du so schön bist, kann ich dir nicht wehren, daß deine Han …
„1. Mit zwei Lampen Liebe Mutter! Du zählst sie gerne, deine dreiunddreißig Geburtstagssterne. Hier stehn sie strahlend; und daneben siehst du zwei silberne Ha …
„Wenn alle müde werden – die Kraft einer Mutter erlahmt nie.