Wer sich den Freund erhalten will, vertraue ihm kein Geheimnis an.
„An einem Sommermorgen Da nimm den Wanderstab, Es fallen deine Sorgen Wie Nebel von dir ab. Des Himmels heitere Bläue Lacht dir ins Herz hinein, Und schließt, …
„Die hohen Himbeerwände Trennten dich und mich, doch im Laubwerk unsre Hände Fanden von selber sich. Die Hecke konnt' es nicht wehren Wie hoch sie immer stund: …
„Was werden die Tage bringen?! Wird's werden, wie es immer war, Halb scheitern, halb gelingen? Wird's fördern das, worauf ich gebaut, Oder vollends es verderbe …
„Die kleinen Freuden aufpicken, bis das große Glück kommt. Und wenn es nicht kommt, dann hat man wenigstens die "kleinen Glücke" gehabt.Theodor Fontane (1819 - …
„bei deines Grames Träumereien, die Tränen lassen nichts gelingen; wer schaffen will, muß fröhlich sein. Wohl Keime wecken mag der Regen, Der in die Scholle ni …
„Hundert Briefe sind angekommen, Ich war vor Freude wie benommen, Nur etwas verwundert über die Namen Und über die Plätze, woher sie kamen. Ich dachte, von Eit …
„Demut fülle deine Seele. Dank erfülle dein Gemüt. Alle Blumen, alle Blümchen und darunter selbst ein Rühmchen haben auch für dich geblüht.Theodor Fontane (181 …
„wie sollt es auch? Man wird bequem und bringt, um sich die Reu' zu sparen, die Fehler all in ein System. Das gibt dann eine glatte Fläche, Es rutscht sich unb …
„Eigentlich ist es ein Glück, ein Leben lang an einer Sehnsucht zu lutschen.
„Was der Schlaf im engen Kreise der 24 Stunden ist, das ist das Reisen in dem weiten Kreise der 365 Tage.
Fontane, Von vor und nach der Reise. Plaudereien und kleine Geschichten, 1894. Modernes Reisen. Eine Plauderei, 18730 „Wer reisen will, muß zunächst Liebe zu Land und Leuten mitbringen.
„Schusters Rappen mußt' aus dem Stall.
Fontane, Wanderungen durch die Mark Brandenburg, 1862-89. Spreeland. Rechts der Spree. Malchow. Eine Weihnachtswanderung0 „Ein neues Buch, ein neues Jahr Was werden die Tage bringen? Wird's werden, wie's immer war Halb scheitern, halb gelingen?
„Wohl Keime wecken mag der Regen, der in die Scholle niederbricht, doch golden Korn und Erntesegen reift nur heran bei Sonnenlicht.
„Erhalte dich Gott Deinen Kindern und Deine Kinder Dir.
Fontane, T., Briefe. An seine Mutter Emilie Fontane, 21.12.18600 „Ein liebend Auge ist ein milder Richter.
„Die Menschen lieben nur die lachenden Gesichter – und wer will es ihnen verargen!
„Der Mensch verzweifelt leicht, aber im Hoffen ist er doch noch größer.
„Ich denke, dem Glücklichen schlägt keine Stunde, und er soll die glückliche Stunde nicht abkürzen, auch nicht auf die Gefahr hin, einmal unpünktlich zu sein.
„Es gibt kein unbedingtes und ungetrübtes Glück, das länger als fünf Minuten dauert.
„Uns gehört nur die Stunde. Und eine Stunde, wenn sie glücklich ist, ist viel.
„Wenn man glücklich ist, sollte man nicht noch glücklicher sein wollen.
„Das Glück – kein Reiter wird's erjagen. Es ist nicht dort und ist nicht hier. Lern überwinden, lern entsagen, und ungeahnt erblüht es dir.
„Bei Lichte besehen sind Ruhe und Glück überhaupt dasselbe.
„Es ist und bleibt ein Glück, vielleicht das Höchste, frei atmen zu können.
„Kummer sei lahm! Sorge sei blind! Es lebe das Geburtstagskind!
„Gesundheit und ein heit'rer Sinn führen leicht durch's Leben hin.
„Von vierzig bis fünfzig ist die beste Lebenszeit.
„Es ist ein hübsches Wort, daß die Kinder ihren Engel haben, und man braucht nicht sehr gläubig zu sein, um es zu glauben. Für die Kleinen ist dieser Engel ein …
„Ich denke verschwundener Zeiten, Sie sind mein einziges Glück, Doch die mir die liebsten gewesen, Ich wünsche sie nicht zurück.
„Das Undankbarste, weil Unklügste, was es gibt, ist Dank erwarten oder verlangen.