In Sommerbäder Reist jetzt ein jeder Und lebt famos. Der arme Dokter, Zu Hause hockt er Patientenlos. Von Winterszenen, Von schrecklich schönen, Träumt sein G …
„Der Winter ging, der Sommer kam. Er bringt aufs neue wieder Den vielbeliebten Wunderkram Der Blumen und der Lieder. Wie das so wechselt Jahr um Jahr, Betracht …
„Hab' ich der Bosheit mich ergeben. Ich lasse töten, um zu leben, Und bös macht bang. Denn niemals ruht Die Stimme in des Herzens Tiefe, Als ob es zärtlich kla …
„Will das Glück nach seinem Sinn Dir was Gutes schenken, Sage Dank und nimm es hin Ohne viel Bedenken. Jede Gabe sei begrüßt, Doch vor allen Dingen: Das, worum …
„O du, die mir die Liebste war, Du schläfst nun schon so manches Jahr. So manches Jahr, da ich allein, Du gutes Herz, gedenk ich dein. Gedenk ich dein, von Nac …
„In der Laube von Syringen, Oh, wie ist der Abend fein. Brüder, laßt die Gläser klingen, Angefüllt, mit Maienwein. Heija, der frische Mai, Er bringt uns manche …
„Sag, wie wär es, alter Schragen, Wenn du mal die Brille putztest, Um ein wenig nachzuschlagen, Wie du deine Zeit benutztest. Oft wohl hätten dich so gerne Wei …
„ist ein Ding, was äußerst wichtig. Nicht nur zieht man in Betracht, was man selber damit macht. Nein, man ist in solchen Sachen auch gespannt, was andre mache …
„Der Juni kam. Lind weht die Luft. Geschoren ist der Rasen. Ein wonnevoller Rosenduft Dringt tief in alle Nasen. Manch angenehmes Vögelein Sitzt flötend auf de …
„Den Jahreszeiten allen Selbviert sei Preis und Ehr! Nur sag ich: Mir gefallen Sie minder oder mehr. Der Frühling wird ja immer Gerühmt, wie sich's gebührt, We …
„Und hielt den alten Felbel her. Obschon er noch gesund und stark, Warf ich ihm dennoch eine Mark Recht freundlich in den Hut hinein. Der Kerl schien Philosoph …
„Es tut die vielgeschmähte Zeit doch mancherlei, was uns erfreut; und, was das Beste, sie vereinigt selbst Leute, die sich einst gepeinigt.
Busch, Bildergeschichten. Maler Klecksel, 18840 „Einszweidrei, im Sauseschritt Läuft die Zeit; wir laufen mit. –
Busch, Bildergeschichten. Julchen, 18770 „Scheint dir auch mal das Leben rauh, sei still und zage nicht, die Zeit, die alte Bügelfrau, macht alles wieder schlicht.
Busch, W., Gedichte. Zu guter Letzt, 19040 „Hartnäckig weiter fließt die Zeit, die Zukunft wird Vergangenheit. Aus einem großen Reservoir ins andre rieselt Jahr um Jahr.
Busch, Bildergeschichten. Maler Klecksel, 18840 „Laßt uns lieben, singen, trinken, Und wir pfeifen auf die Zeit; Selbst ein leises Augenwinken Zuckt durch alle Ewigkeit.
Busch, W., Gedichte. Kritik des Herzens, 1874. Aus: Seid mir nur nicht gar so traurig0 „Nur in der Tiefe der Seele, mit Hilfe jener Kraft, die stärker ist als alle Vernünftigkeit, kann Trost und Ruhe gefunden werden.
Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche0 „Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel.
Busch, Bildergeschichten. Maler Klecksel, 18840 „Und sind auch Wald, Wiesen und Feld für strebsame Publizisten kaum die geeigneten Spielplätze, so findet doch derjenige, dem's taugt, daselbst umso wahrschein …
Busch, W., Briefe. Sämtliche Briefe. Band I: Briefe 1841-1892, Hannover 1968. 854. An Paul Lindau0 „Der Segen der Natur wird vernichtet durch den Segen Roms.
Busch, W., Briefe. Sämtliche Briefe. Band II: Briefe 1893-1908. 297. An Maria Anderson0 „Wie traulich sitzt im Sonnenschein, Vor ihrer Tür auf einem Stein, Die Mutter mit dem Kind im Schoß Und schaut, was auf dem Kopfe los.
Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche0 „Seine Liebe war ewig. Als seine Frau starb, nahm er sich eine andere.
Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche0 „Er leidet an einseitiger Liebe.
Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche. Sprikker0 „Geliebter Franz! Du weißt es ja, Dein bin ich ganz!
Busch, Bildergeschichten. Die fromme Helene, 18720 „Und die Liebe per Distanz, kurz gesagt, mißfällt mir ganz.
Busch, Bildergeschichten. Abenteuer eines Junggesellen (Tobias Knopp), 18750 „Man sieht, daß es Spektakel gibt, wenn man sich durcheinander liebt.
Busch, in: Fliegende Blätter und Münchner Bilderbogen, 1859-710 „Das Schönste aber hier auf Erden ist lieben und geliebt zu werden.
Busch, W., Gedichte. Schein und Sein, 1909. Aus: Frühlingslied0 „Als Antwort auf die Frage: Definieren Sie die Liebe? – Sehnsucht, unbewußt zu zweit ein drittes zu bilden, was vielleicht besser ist als man selbst.
Busch, Antworten auf Fragen von Frau Louise Fastenrath, Köln, 22. Mai 18920 „Lachen, Bedauern, Verachten sind nach der Wurzel zu intime Verwandte, gemeinsam erzeugt von dem wohltuenden Gefühl der Überlegenheit.
Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche0 „Lachen ist ein Ausdruck relativer Behaglichkeit. Der Franzel hinterm Ofen freut sich der Wärme um so mehr, wenn er sieht, wie sich draußen der Hansel in die r …
Busch, Autobiographisches. Von mir über mich, letzte Fassung 18940 „Das Lachen ist ein guter Brauch, Belzebub, der tut es auch.
Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche0 „Lacher gibt's vom Trottel bis zum Teufel.
Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche0 „Lachen: Ausdruck der gekitzelten Eitelkeit.
Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche0 „Fortuna lächelt; doch sie mag nur ungern voll beglücken; schenkt sie uns einen Sommertag, schenkt sie uns auch Mücken.
Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche0 „Dem Glücklichen schlägt kein Gewissen.
Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche0 „Wem Mutter Natur ein Gärtchen gibt und Rosen, dem gibt sie auch Raupen und Blattläuse, damit er’s verlernt, sich über Kleinigkeiten zu entrüsten.
Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche. Sprikker0