weisegedanken
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Glaube, Liebe, Hoffnung: glaube, liebe Hoffnung!

Friedrich Hebbel Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 18430 ✓ Quelle geprüft
DeutungDie überlieferte Dreiheit von Glaube, Liebe, Hoffnung wird durch ein Wortspiel neu gefügt: Aus den drei Tugenden wird der Aufruf, die Hoffnung zu lieben und ihr zu glauben. So rückt die Hoffnung in die Mitte und wird selbst zum Gegenstand von Glaube und Liebe. Der Satz feiert sie als jene Kraft, an der die beiden anderen hängen.
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