weisegedanken
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Hoffnung ist die Verwechselung des Wunsches einer Begebenheit mit ihrer Wahrscheinlichkeit.

Arthur Schopenhauer Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Zweiter Band. Kapitel 26. Psychologische Bemerkungen0 ✓ Quelle geprüft
DeutungNüchtern entlarvt Schopenhauer die Hoffnung als Denkfehler: Wir halten für wahrscheinlich, was wir bloß herbeiwünschen. Der Wunsch färbt das Urteil und lässt uns erwarten, wofür die Wirklichkeit wenig spricht. Hoffnung erscheint so weniger als Kraft denn als Selbsttäuschung des Begehrens.
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