weisegedanken
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Man stattet also den Dank eigentlich deshalb ab, um die Dankbarkeit los zu sein.

Eduard von Hartmann Hartmann, Phänomenologie des sittlichen Bewußtseins, 3. Auflage 1922 (EA: 1879)0 ✓ Quelle geprüft
DeutungEntlarvend deutet Hartmann das Danken als Wunsch, eine drückende Last abzuwerfen: Man dankt, um die Verpflichtung endlich hinter sich zu haben. Was als Herzensregung erscheint, wäre demnach der Versuch, sich von ihr zu befreien. Der Gedanke wirft ein kühles Licht auf das Motiv hinter der scheinbar edlen Geste.
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