weisegedanken
„

Mein Sohn, bedenkt, daß es ohne Tugend kein Glück gibt.

Voltaire Voltaire, Geschichte von Jenni oder Der Atheist und der Weise (Histoire de Jenni ou l'athée et le sage), 17750 ✓ Quelle geprüft
DeutungBei allem Spott über Moral und Frömmigkeit hält Voltaire hier an einem Kern fest: Ohne Tugend gibt es kein Glück. Ein Leben ohne Redlichkeit mag angenehm sein, doch es bleibt innerlich haltlos. Der väterliche Ton („Mein Sohn“) macht aus dem Satz ein Vermächtnis – die Summe einer Aufklärung, die den Menschen zu Vernunft und Anstand zugleich erziehen wollte.
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