weisegedanken
„

O Mutterliebe, Sorg' und Treu'! Nie ausgeschöpfte Güte! Und immer alt, und immer neu, Daß dich die Allmacht hüte!

Karl Immermann Immermann, K., Gedichte. Aus: Kindliches Gefühl, 18220 ✓ Quelle geprüft
DeutungDer scheinbare Widerspruch „immer alt und immer neu“ trifft das Wesen dieser Liebe genau: Sie ist so alt wie die Menschheit und erneuert sich doch mit jedem Kind. „Nie ausgeschöpft“ meint eine Quelle, die durch Geben nicht ärmer wird, und die Bitte am Ende gilt gerade dem Unerschöpflichen selbst.
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