weisegedanken
„

Trüge der Urheber eines großen Werkes nicht den Lohn in seiner eigenen Seele, der Dank der Welt würde nie zu hohen Unternehmungen ermutigen.

Georg Weber (Historiker) Weber, Allgemeine Weltgeschichte mit besonderer Berücksichtigung des Geistes- und Kulturlebens der Völker und mit Benutzung der neueren geschichtlichen Forschungen, 15 Bde., 1857-800 ✓ Quelle geprüft
DeutungLäge der Lohn des Schaffenden nur im Dank der Welt, so entstünde kaum je etwas Großes – denn dieser Dank bleibt zu unsicher. Erst weil der Urheber seine Belohnung in sich selbst trägt, wagt er das hohe Werk. Der Gedanke misstraut der äußeren Anerkennung und verlegt den eigentlichen Antrieb ins Innere.
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