weisegedanken
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Was wunderst du dich, daß deine Reisen dir nichts nützen? Bist du es nicht selber, den du herumschleppst? Was dich forttrieb, sitzt dir unmittelbar auf dem Nacken.

Sokrates Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 28. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924)0 ✓ Quelle geprüft
DeutungVerwandt und schärfer gefasst: Die Unruhe, die zur Reise treibt, ist kein Ort, dem man entkommt, sondern eine Last, die man mitschleppt. Solange das Innere ungeklärt bleibt, nützt kein noch so weiter Weg.
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