weisegedanken
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Zum Dank dafür, daß das Licht sie bescheint, werfen die Dinge Schatten. Die Menschen auch, besonders die Schüler großer Männer.

Friedrich Hebbel Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 18360 ✓ Quelle geprüft
DeutungDass die Dinge Schatten werfen, ist gleichsam ihr Dank dafür, beschienen zu werden – und ebenso ergehe es Menschen, zumal den Schülern großer Männer. Hebbel deutet den Schatten als notwendige Kehrseite des Lichts: Wer im Glanz eines Größeren steht, verdunkelt sich zwangsläufig ein Stück weit selbst.
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