weisegedanken
A

Adalbert Stifter

1805–1868
Gemeinfrei
Zitate & Gedichte
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Das Beste, was ein Mensch für einen andern tun kann, ist doch immer das, was er für ihn ist.

Stifter, Der Nachsommer. Eine Erzählung, 1857. 2. Band, Die Annäherung0
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Das Schönste, was Gott hervorbringen kann, das Einfachste, das Lauterste, das Kleinste, das doch wieder das Größte einschließt, ist die menschliche Seele.

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Der Schmerz ist ein heiliger Engel, und durch ihn sind Menschen größer geworden, als durch alle Freuden der Welt.

Stifter, A., Briefe. An August Pechwill, 3. Februar 18530
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Wer viel reist, lernt schon die Menschen schonen und läßt sie in dem inneren Haushalte ihres Lebens gewähren, der sich nicht aufschließt, wenn es nicht freiwi …

Stifter, Brigitta, 18430
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Überall, wo man in den reizenden Gefilden herumgeht, und es sind der Wanderwege unzählige, einer lieblicher als der andere, zieht die Würde des Waldes den Bli …

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Das Beste steht nicht immer in den Büchern, sondern in der Natur.

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Der Großheit der einfachen Natur war die Großheit der einfachen Menschenseele entgegengesetzt.

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In Sachen der Natur muß auf Wahrheit gesehen werden.

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Nach dem Sternenhimmel ist das Größte und Schönste, was Gott erschaffen hat, das Meer.

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Nur die Liebe kann erziehen. Darum muß die Mutter das meiste in der Erziehung tun, weil sie die meiste Liebe hat. Ohne Liebe bleibt das beste Erziehungssystem …

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Das Mutterherz ist der schönste und unverlierbarste Platz des Sohnes, selbst wenn er schon graue Haare trägt. Und jeder hat im ganzen Weltall nur ein einziges …

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Unter den Menschen sind es nur einzelne, die, ohne an sich zu denken, die reine Freude an dem haben, was Gott selbst im Kleinsten so schön geschaffen hat.