Das Beste, was ein Mensch für einen andern tun kann, ist doch immer das, was er für ihn ist.
Stifter, Der Nachsommer. Eine Erzählung, 1857. 2. Band, Die Annäherung0 „Das Schönste, was Gott hervorbringen kann, das Einfachste, das Lauterste, das Kleinste, das doch wieder das Größte einschließt, ist die menschliche Seele.
„Der Schmerz ist ein heiliger Engel, und durch ihn sind Menschen größer geworden, als durch alle Freuden der Welt.
Stifter, A., Briefe. An August Pechwill, 3. Februar 18530 „Wer viel reist, lernt schon die Menschen schonen und läßt sie in dem inneren Haushalte ihres Lebens gewähren, der sich nicht aufschließt, wenn es nicht freiwi …
Stifter, Brigitta, 18430 „Überall, wo man in den reizenden Gefilden herumgeht, und es sind der Wanderwege unzählige, einer lieblicher als der andere, zieht die Würde des Waldes den Bli …
„Das Beste steht nicht immer in den Büchern, sondern in der Natur.
„Der Großheit der einfachen Natur war die Großheit der einfachen Menschenseele entgegengesetzt.
„In Sachen der Natur muß auf Wahrheit gesehen werden.
„Nach dem Sternenhimmel ist das Größte und Schönste, was Gott erschaffen hat, das Meer.
„Nur die Liebe kann erziehen. Darum muß die Mutter das meiste in der Erziehung tun, weil sie die meiste Liebe hat. Ohne Liebe bleibt das beste Erziehungssystem …
„Das Mutterherz ist der schönste und unverlierbarste Platz des Sohnes, selbst wenn er schon graue Haare trägt. Und jeder hat im ganzen Weltall nur ein einziges …
„Unter den Menschen sind es nur einzelne, die, ohne an sich zu denken, die reine Freude an dem haben, was Gott selbst im Kleinsten so schön geschaffen hat.