weisegedanken
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Das Beste, was ein Mensch für einen andern tun kann, ist doch immer das, was er für ihn ist.

Adalbert Stifter Stifter, Der Nachsommer. Eine Erzählung, 1857. 2. Band, Die Annäherung0 ✓ Quelle geprüft
DeutungNicht die Gaben zählen, sondern die Gegenwart: Stifter verschiebt den Wert der Freundschaft vom Tun ins Sein. Was ein Mensch dem anderen schenkt, wiegt weniger als das, was er ihm bedeutet – die stille Verlässlichkeit eines Charakters, an dem man sich aufrichten kann, ohne dass ein Wort fallen muss.
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