Es ist ehrloser, seinen Freunden zu misstrauen, als von ihnen betrogen zu werden.
Rochefoucauld, Reflexionen oder moralische Sentenzen und Maximen, in: Die französischen Moralisten. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 19380 „So selten die wahre Liebe ist – wahre Freundschaft ist noch seltener.
Rochefoucauld, Reflexionen oder moralische Sentenzen und Maximen, in: Die französischen Moralisten. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 19380 „Oft glaubt der Mensch sich selbst zu führen, wenn er geführt wird, und während sein Geist nach einem Ziele strebt, führt ihn sein Herz unmerklich einem andern …
Rochefoucauld, Reflexionen oder moralische Sentenzen und Maximen, in: Die französischen Moralisten. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 19380 „Das Gemüt hat mehr Mängel als der Verstand.
Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 16780 „Die Hoffnung, so trügerisch sie auch ist, dient doch wenigstens dazu, uns auf anmutigem Pfad ans Ende des Lebens zu führen.
Rochefoucauld, Reflexionen oder moralische Sentenzen und Maximen, in: Die französischen Moralisten. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 19380 „Das Glück heilt uns von mehr Fehlern, als die Vernunft es vermag.
Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 16780 „Unsere Laune verleiht allen Gaben des Glückes ihren Wert.
Rochefoucauld, Reflexionen oder moralische Sentenzen und Maximen, in: Die französischen Moralisten. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 19380 „Nichts ist schmerzvoller als schöne Erinnerungen an schlechten Tagen.
„Warum langt unser Gedächtnis, um unsere Erlebnisse bis auf die unbedeutendsten Züge zu bewahren, und warum nicht, um uns zu erinnern, wievielmal wir sie schon …
Rochefoucauld, Reflexionen oder moralische Sentenzen und Maximen, in: Die französischen Moralisten. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 19380 „Wer die Pflichten der Dankbarkeit erfüllt, darf sich noch nicht einbilden, dankbar zu sein.
Rochefoucauld, Reflexionen oder moralische Sentenzen und Maximen, in: Die französischen Moralisten. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 19380 „Fast alle Menschen tragen gerne kleine Verbindlichkeiten ab; viele empfinden Erkenntlichkeit für größere, aber fast niemand hat für die großen etwas anderes a …
Rochefoucauld, Reflexionen oder moralische Sentenzen und Maximen, in: Die französischen Moralisten. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 19380 „Mit der Erkenntlichkeit steht es wie mit Treu und Glauben unter Kaufleuten; sie unterhält den gesellschaftlichen Verkehr, und wir bezahlen, nicht weil es sich …
Rochefoucauld, Reflexionen oder moralische Sentenzen und Maximen, in: Die französischen Moralisten. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 19380 „Die Dankbarkeit der meisten Menschen ist nur ein geheimes Verlangen nach noch größeren Wohltaten.
Rochefoucauld, Reflexionen oder moralische Sentenzen und Maximen, in: Die französischen Moralisten. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 19380 „Mit dem Alter nimmt man zu an Torheit und Weisheit.
Rochefoucauld, Reflexionen oder moralische Sentenzen und Maximen, in: Die französischen Moralisten. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 19380 „Wenn man älter wird, wird man närrischer und weiser.
Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 16780 „Wir gelangen stets als Schüler in die verschiedenen Stadien des Lebens, und oft fehlt es uns an Erfahrung trotz der Jahre.
Rochefoucauld, Reflexionen oder moralische Sentenzen und Maximen, in: Die französischen Moralisten. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 19380 „Es gibt kaum Menschen, die beim ersten Nahen des Alters nicht verrieten, wo ihr Körper und Geist zuerst schwach werden dürften.
Rochefoucauld, Reflexionen oder moralische Sentenzen und Maximen, in: Die französischen Moralisten. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 19380 „Das Alter ist ein Tyrann, der bei Todesstrafe die Freuden der Jugend verbietet.
Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 16780