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Honoré de Balzac

1799–1850

Honoré de Balzac (1799–1850) war ein französischer Schriftsteller und einer der Begründer des realistischen Romans. Sein monumentaler Romanzyklus „Die menschliche Komödie" (La Comédie humaine) zeichnet ein umfassendes Bild der französischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Vater Goriot" und „Eugénie Grandet".

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Zitate & Gedichte
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Daran erkenne ich, wenn es einem Freund gut geht: er hat kein Gedächtnis mehr.

Balzac, Glanz und Elend der Kurtisanen (Splendeurs et misères des courtisanes), 1838-44. 1. Teil. Von der Liebe der Dirnen. Übersetzt von Felix Paul Greve, 19090
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Freundschaft ist ein Zustand, der besteht, wenn jeder Freund glaubt, dem anderen gegenüber eine leichte Überlegenheit zu haben.

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Die Linie ist nur das Mittel, durch das der Mensch sich über die Wirkung des Lichts auf die Dinge Rechenschaft ablegt; aber in der Natur gibt es keine Linien, …

Balzac, Das unbekannte Meisterwerk (Le chef-d’oeuvre inconnu), 1831 (dt. 1925)0
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Das Herz einer Mutter ist von unergründlicher Tiefe, auf dessen Boden immer Vergebung findet.

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Für einfältige Menschen ist die Liebe die einzige Möglichkeit, über ihr ärmliches Selbst hinauszuwachsen.

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Die Männer lieben jene Frauen am leidenschaftlichsten, die es verstehen, ihnen die leckersten Dinge vorzusetzen.

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Die Liebe ist der einzige Weg, auf dem selbst die Dummen zu einer gewissen Größe gelangen.

Balzac, Verlorene Illusionen (Illusions perdues), 1837-43 (dt. 1846)0
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Es ist leichter, Liebhaber als Ehemann zu sein, weil es schwerer ist, alle Tage Geist zu haben, als von Zeit zu Zeit eine hübsche Bemerkung zu machen.

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Liebe ist genauso notwendig wie Brot.

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Die Liebe ist die melodiöseste aller Harmonien, und eine Ahnung davon ist uns allen angeboren.

Balzac, Physiologie der Ehe (Physiologie du mariage), 18290
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Liebe mag für primitive Naturen ein körperliches Bedürfnis darstellen. Geistigen Menschen bedeutet sie das fesselndste Erlebnis der ganzen Schöpfung.

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In der Liebe wirkt nichts so überzeugend wie eine kühne Dummheit.

Balzac, Verlorene Illusionen (Illusions perdues), 1837-43 (dt. 1846)0
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Wenn ein Unglücklicher geliebt wird, so weiß er wenigstens sicher, daß man ihn liebt.

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Liebe ist eine Blume, deren Samen der Wind verweht und der blüht, wo er hinfällt.

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Ich glaube an die Liebe, aber ich glaube nicht mehr an die Frau. Vielleicht schwebt mir ein zu hohes Ideal vor, wie allen, die tief in die Wirklichkeit einged …

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Das Licht ist ein Symbol des Lebens und der Freude.

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Wir können nur lachen, solange wir jung sind, und je länger wir leben, um so gründlicher vergeht uns das Lachen, wie das Öl in einer Funzel allmählich versiegt.

Balzac, Tolldreiste Geschichten (Les contes drolatiques), 1832-37 (dt. 1908)0
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Das Wenn ist das lenkbarste Reittier der Hoffnung.

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Durch ein unerklärliches Phänomen haben viele Leute Hoffnungen, ohne Glauben zu besitzen. Die Hoffnung stellt die Blüte des Wunsches dar, der Glaube ist die F …

Balzac, Die Suche nach dem Absoluten (La recherche de l’absolu), 1834 (dt. 1841-46)0
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Abscheuliche Eigenschaft des Menschen! Es kann für ihn kein Glück geben, das nicht irgendeiner Unkenntnis entspringt.

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Glück ist die Poesie der Frauen.

Balzac, Vater Goriot (Le Père Goriot), 1834-350
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In der Tat ist Geduld das, was beim Menschen am meisten dem Verfahren gleicht, welches die Natur in ihren Schöpfungen anwendet.

Balzac, Verlorene Illusionen (Illusions perdues), 1837-43 (dt. 1846)0
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Keiner weiß uns Dank für das, was unter der Oberfläche steckt.

Balzac, Verlorene Illusionen (Illusions perdues), 1837-43 (dt. 1846)0