weisegedanken
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Durch ein unerklärliches Phänomen haben viele Leute Hoffnungen, ohne Glauben zu besitzen. Die Hoffnung stellt die Blüte des Wunsches dar, der Glaube ist die Frucht der Gewißheit.

Honoré de Balzac Balzac, Die Suche nach dem Absoluten (La recherche de l’absolu), 1834 (dt. 1841-46)0 ✓ Quelle geprüft
DeutungZwischen Hoffnung und Glauben zieht dieser Gedanke eine feine Grenze: Die Hoffnung ist erst die Blüte des Wunsches, der Glaube schon die Frucht der Gewissheit. Viele hoffen, ohne wirklich zu glauben – sie blühen, ohne zu reifen. Das Bild ordnet beide als Stufen desselben Wachstums, vom zarten Wunsch zur festen Überzeugung.
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