In alle Bäume gräbt er immer wieder Gedankenschwer den einz'gen Namen ein, Und in dem Namen klagen seine Lieder. Sanft blaut der Himmel, milde Rosen webt Die …
„Ein Blatt aus sommerlichen Tagen, ich nahm es so im Wandern mit, auf daß es einst mir möge sagen, wie laut die Nachtigall geschlagen, wie grün der Wald, den i …
„Es ist so still; die Heide liegt Im warmen Mittagssonnenstrahle, Ein rosenroter Schimmer fliegt Um ihre alten Gräbermale; Die Kräuter blühn; der Heideduft Ste …
„Nun ist es still um Hof und Scheuer, Und in der Mühle ruht der Stein; Der Birnenbaum mit blanken Blättern Steht regungslos im Sonnenschein. Die Bienen summen …
„Das macht, es hat die Nachtigall Die ganze Nacht gesungen; Da sind von ihrem süßen Schall, Da sind in Hall und Widerhall Die Rosen aufgesprungen. Sie war doch …
„Die Stunde schlug, und deine Hand Liegt zitternd in der meinen, An meine Lippen streiften schon Mit scheuem Druck die deinen. Es zuckten aus dem vollen Kelch …
„Doch unter den Menschen Größer und größer wächst Die Welt des Gedankens. Strengeres fordert jeglicher Tag Von den Lebenden. Und so sehen es alle, Die zu sehen …
„Meine Mutter hat's gewollt, Den andern ich nehmen sollt; Was ich zuvor besessen, Mein Herz sollt es vergessen; Das hat es nicht gewollt. Meine Mutter klag ich …
„Mit einem Rosenstrauß Du und dein Sohn, Sie sind beide schon alt; Doch blühen noch Rosen, Und das Herz ist nicht kalt.Theodor Storm (1817 - 1888), Hans Theodo …
„Wenn einsam du im Kämmerlein gesessen, wenn dich der Schlummer floh die lange Nacht, dann hast du oft, so sprichst du, mein gedacht; doch, wenn die Sonne komm …
„Abends Warum duften die Levkoien so viel schöner bei der Nacht? Warum brennen deine Lippen so viel röter bei der Nacht? Warum ist in meinem Herzen so die Sehn …
„Es ist ein melancholisches Lied, das Lied von der Heimkehr.
„Außer dem Feuerfalter, blauem Argus, Pfauenauge und Zitronfalter, die schon länger sich im Garten zeigen, kam bei dem heutigen echten Sonnenwetter auch der gr …
„Wir können wohl das Glück entbehren, aber nicht die Hoffnung.
„Geduld und Liebe überwinden alles.
Storm, T., Briefe. An Ernst Storm, 8. August 18700 „Auch von den Toten bleibt auf Erden noch ein Schein zurück, und die Nachgelassenen sollen nicht vergessen, daß sie in seinem Lichte stehen, damit sie sich Hän …