weisegedanken
Gedicht

In seinem Garten wandelt er allein;

Theodor Storm

In alle Bäume gräbt er immer wieder Gedankenschwer den einz'gen Namen ein, Und in dem Namen klagen seine Lieder. Sanft blaut der Himmel, milde Rosen webt Die Sommerzeit durch mächt'ge Blättermassen. Er schaut sie nicht; die Zeit, in der er lebt, Ist alt, verblüht, von allen längst verlassen.Theodor Storm (1817 - 1888), Hans Theodor Woldsen Storm, deutscher Jurist, Dichter und Novellist