weisegedanken
Gedicht

Sterne mit den goldnen Füßchen

Heinrich Heine

Wandeln droben bang und sacht, Daß sie nicht die Erde wecken, Die da schläft im Schoß der Nacht. Horchend stehn die stummen Wälder, Jedes Blatt ein grünes Ohr! Und der Berg, wie träumend streckt er Seinen Schattenarm hervor. Doch was rief dort? In mein Herze Dringt der Töne Widerhall. War es der Geliebten Stimme, Oder nur die Nachtigall?Heinrich Heine (1797 - 1856), Christian Johann Heinrich Heine (Harry Heine), deutscher Dichter und Romancier, ein Hauptvertreter des Jungen Deutschland, Begründer des modernen Feuilletons