Natur
geben Naturgewalten Legitimation© Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker
Naturgesetze — Erhard Horst Bellermann · Auszug „auf moosigen Waldböden Naturausstellung© Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker
Pilzhüte lagern — Erhard Horst Bellermann · Auszug „erheben ihre Kelche zum Wohl der Natur© Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker
Hibiskusblüten — Erhard Horst Bellermann · Auszug „Die Menschen altern Und wandeln zuletzt Als Greise gebückt Unkenntlich fast; Doch du, Natur, Du bleibst dieselbe In gleicher Frische Jahr um Jahr. Auf deinem Antlitz Ändert sich nichts; Nicht Falten …
An die Natur — Martin Greif „Sie formen die Gesichter unserer Erde© Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker
Es sind die Berge — Erhard Horst Bellermann · Auszug „erholen sich Ameisen von der Arbeit Last© Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker
Im Wald der Moose — Erhard Horst Bellermann · Auszug „Zur Zeit, als die Natur, von wilder Kraft durchdrungen, Gewaltige Kinder trug, hätt ich nach meinem Sinn Bei einer Riesin gern gelebt, bei einer jungen, Wie eine Katze streicht um eine Königin. Wie …
Die Riesin — Charles Baudelaire „glitzern kleine Tautropfen. Reichtum der Natur© Karl Miziolek (1937 - 2021), österreichischer Hobbypoet
Diamanten gleich — Karl Miziolek · Auszug „auf Nährböden der Wiesen im Naturlabor© Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker
Heilkräuter wachsen — Erhard Horst Bellermann · Auszug „1 Friedlicher Abend senkt sich aufs Gefilde; Sanft entschlummert Natur, um ihre Züge Schwebt der Dämmerung zarte Verhüllung, und sie Lächelt, die holde; Lächelt, ein schlummernd Kind in Vaters Armen …
Abendbilder (1822-25) — Nikolaus Lenau „Und um die Hecken sah ich blühn, Tagtäglich sah ich neue Kräuter, Mild war die Luft, der Himmel heiter. Ich wußte nicht, wie mir geschah, Und wie das wurde, was ich sah. Und immer dunkler ward der W …
Es färbte sich die Wiese grün — Novalis „Mit Menschenwitz und Menschenlist Hinauf in Todesglut? Ach wüßtest du, wie's Fischlein ist So wohlig auf dem Grund, Du stiegst herunter, wie du bist, Und würdest erst gesund.Johann Wolfgang von Goet …
Was lockst du meine Brut — Johann Wolfgang von Goethe „Die liebt ich einst alle in Liebeswonne. Ich lieb sie nicht mehr, ich liebe alleine Die Kleine, die Feine, die Reine, die Eine; Sie selber, aller Liebe Bronne, Ist Rose und Lilie und Taube und Sonne …
Die Rose, die Lilie, die Taube, die Sonne, — Heinrich Heine „Sich wiederholend ewig fließt, Das tausendfältige Gewölbe Sich kräftig ineinander schließt, Strömt Lebenslust aus allen Dingen, Dem kleinsten wie dem größten Stern, Und alles Drängen, alles Ringen I …
Wenn im Unendlichen dasselbe — Johann Wolfgang von Goethe „Kein Augenlicht, von kleiner Statur, dunkelbraunes Fell, lebt in der Natur. Bezog sein Quatier in unserem Garten seinen Auszug hier, kann …
… doch mag ich ihn — Karin Thießen · Auszug „Suchst du das Höchste, das Größte? Die Pflanze kann es dich lehren: Was sie willenlos ist, sei du es wollend – das ists!Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab …
Das Höchste — Friedrich von Schiller „Wenn sich das Meer zusammenzieht, bevor die Flut das Land weit überspült, wird die Unendlichkeit dem Auge sichtbar. - Stille kann ein Mahn …
Am Watt — Otto Reinhards · Auszug „Heut hat er bei guter Laune mir sein altes Lied gesungen. Fern am Rande fing ein junges Bäumchen an sich sacht zu wiegen, Und dann ging es immer weiter an ein Sausen, an ein Biegen; Kam es her in mä …
Arm in Arm und Kron an Krone steht der Eichenwald verschlungen, — Gottfried Keller „Immer stiller stehn die Bäume, Nicht ein Blatt mehr scheint zu leben, Und ich fühle Wüstenträume Durch den bangen Mittag beben, Bis ins bange Blut mir zittern, Bis ins Herz, wie Feuerpfeile. O, ich …
Ruf — Richard Dehmel „gib uns Herzen, die verstehen: nie von der Schöpfung mehr zu nehmen als wir geben, nie mutwillig zu zerstören zur Stillung unserer Gier, n …
Großer Geist, — Indianische Weisheit · Auszug „Ein Blick aus dem Fenster und schon entfachen sie mein Herz. Mit welchen Mut sie sich von Dächern stürzen. Dieser flinke und doch so elega …
Nur ein Flügelschlag — Julia Hug · Auszug „Eppich, mein alter Hausgesell, Du bist von jungen Blättern hell, Dein Wintergrün, so still und streng, Verträgt sich's mit dem Lenzgedräng? "Warum denn nicht? Wie meines hat Dein Leben alt und junge …
Eppich — Conrad Ferdinand Meyer „Gesetz und Ordnung, Wissenschaft und Kunst, Begabte sie mit aller Himmelsgunst, Der Erde krasses Los zu mindern. Sie kamen nackt vom Himmel an Und wußten sich nicht zu benehmen; Die Poesie zog ihnen …
Gott sandte seinen rohen Kindern — Johann Wolfgang von Goethe „Blatt mit Blatt die Rede tauscht, möcht ich gern die Blätter fragen: Tönt ihr Wonnen? Tönt ihr Klagen? Springt der Waldbach talentlang, mit melodischem Gesang, frag ich still in meinem Herzen: Singt …
Wenn der Wald im Winde rauscht, — Justinus Kerner „Da stehst du nun, bist schon uralt, lehn' mich an dich und finde Halt. Seit vielen Jahren schon spendest du Leben, Hast deinen Reichtum un …
Ein Dank an den Wald — Belinda Fuchs · Auszug „die kleinen Maienglocken blühn und Schlüsselblumen drunter; der Wiesengrund ist schon so bunt und malt sich täglich bunter. Drum komme, wem der Mai gefällt, und freue sich der schönen Welt und Gotte …
Die Luft ist blau, das Tal ist grün, — Ludwig Hölty „Die Bäume atmen. Das Herz der Pampa bebt. In der Tiefe des Weltalls bin ich ein Stäubchen Leben. Hier meine Seele. Vor mir das Land. Hohl …
Pampa — Carlos Vega · Auszug „Es dämmert schon, der Morgen graut, den Geräuschen des Waldes lauschen. Mit leichtem Schritt, vernehm kein Laut, nur den Wind durch die Bl …
Liebe zur Natur — Karin Thießen · Auszug „Ein Sauerampfer auf dem Damm Stand zwischen Bahngeleisen, Machte vor jedem D-Zug stramm, Sah viele Menschen reisen. Und stand verstaubt und schluckte Qualm, Schwindsüchtig und verloren, Ein armes Kr …
Arm Kräutchen — Joachim Ringelnatz „Schweigen Stille Nur das Säuseln des Windes in den Zweigen. Die Welt hält den Atem an. Um mich herum eine duftende, blütenreiche Sommerwie …
Sommeraugenblick — Karin Thießen · Auszug „Ist alles ganz kahl und still, nicht mal im Grase sich's regen will, steht alles geduckt, klappert im Frost und muckt mit dem Winter. Der putzt es mit Rauhreif auf, aber keines gibt was drauf. Doch …
Vom Kirschbaum — Ferdinand Avenarius „vor deinen Augen breitet sich Unendlichkeit, zu deinen Füßen lecken kleine Wellen sich hinan und legen Muscheln ab in farbenfrohem Kleid. …
Bleib stille stehn und schau … — Carl Peter Fröhling · Auszug „Alle Flüsse gleiten, Alle Winde reiten Auf dem Wolkenpferd. Wälder bergwärts steigen, Hügel ziehen Reigen, Allesamt sie neigen Vor der Son …
Alle Wege schreiten, — Karl Seidelmann · Auszug „der Strand. Ich streife durch den grauen Sand. Möwen klagend schrein, die See fällt brausend ein. – Finstre Wolken jagen vom Meer zum Land …
Er hat sein helles Gesicht verloren – — Carl Peter Fröhling · Auszug „eine mauer aus schwarz steht der wald in den hängen die stämme drängen in die steinkalte nacht schnee tropft von den zweigen zu weißem zie …
waldgesang — Wolfgang J. Reus · Auszug „Im Abendwind ging ich so vor mich hin, um Nichts zu suchen, das war mein Sinn. Im Abendrot sah ich ein Blümelein stehen; und wollte ..., d …
Begegnung — Wolfgang Dietrich Griese · Auszug „Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm, Es hat von lauter Purpur ein Mänt'lein um. Sagt, wer mag das Männlein sein, Das da steht im Wald allein Mit dem purpurroten Mäntelein? Das Männlein …
Rätsel — Hoffmann von Fallersleben