weisegedanken
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Ach! vielleicht, indem wir hoffen, Hat uns Unheil schon getroffen.

Friedrich von Schiller Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Lied von der Glocke, 17990 ✓ Quelle geprüft
DeutungWährend wir noch hoffen, kann das Unglück längst geschehen sein – die Zeile spielt die Kluft zwischen Erwartung und Wirklichkeit aus. Die Hoffnung blickt nach vorn, doch das Schicksal folgt ihr nicht; es kann schon zugeschlagen haben, ehe wir es ahnen. Darin liegt ein leiser Schauder über die Blindheit des Hoffenden.
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