Die Bürgschaft Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich Möros, den Dolch im Gewande; Ihn schlugen die Häscher in Bande. »Was wolltest du mit dem Dolche, sprich!« Entg …
„An*** Dich erwähl ich zum Lehrer, zum Freund. Dein lebendiges Bilden Lehrt mich, dein lehrendes Wort rühret lebendig mein Herz.
Schiller, F., Gedichte. Tabulae Votivae, in: Musenalmanach für das Jahr 17970 „Denn über alles Glück geht doch der Freund, Ders fühlend erst erschafft, ders teilend mehrt.
Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 5. Akt, 3. Auftritt, Wallenstein0 „Sein ganz Verbrechen ist, mein Freund zu sein.
Schiller, Turandot, Prinzessin von China. Ein tragicomisches Märchen nach Carlo Gozzi, 1801. Vierter Aufzug, erster Auftritt, Barak0 „Achtung nur ist der Freundschaft unfehlbares Band.
Schiller, F., Briefe. An Wilhelm von Wolzogen, 25. Mai 17831 „Dreifach ist des Raumes Maß: Rastlos fort ohn Unterlaß Strebt die Länge, fort ins Weite Endlos gießet sich die Breite, Grundlos senkt die Tiefe sich. Dir ein …
„(Späte Fassung) Ach, aus dieses Tales Gründen, Die der kalte Nebel drückt, Könnt' ich doch den Ausgang finden, Ach wie fühlt' ich mich beglückt! Dort erblick' …
„Eltern, die ich zärtlich ehre, Mein Herz ist heut voll Dankbarkeit! Der treue Gott dies Jahr vermehre, Was sie erquickt zu jeder Zeit! Der Herr, die Quelle al …
„Suchst du das Höchste, das Größte? Die Pflanze kann es dich lehren: Was sie willenlos ist, sei du es wollend – das ists!Friedrich von Schiller (1759 - 1805), …
„Es reden und träumen die Menschen viel Von bessern künftigen Tagen, Nach einem glücklichen goldenen Ziel Sieht man sie rennen und jagen. Die Welt wird alt und …
„Der in die Seele schlägt und trifft und zündet, Wenn sich Verwandtes zum Verwandten findet, Da ist kein Widerstand und keine Wahl, Es löst der Mensch nicht, w …
„Der ersten Liebe goldne Zeit, Das Auge sieht den Himmel offen, Es schwelgt das Herz in Seligkeit, O! daß sie ewig grünen bliebe, Die schöne Zeit der jungen Li …
„ich weiß nichts zu erdenken. Du hast ja Küch' und Keller voll, nichts fehlt in deinen Schränken.Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedri …
„Mach auf, Frau Griesbach! Ich bin da Und klopf' an deine Türe. Mich schickt Papa und die Mama, Daß ich dir gratuliere. Ich bringe nichts als ein Gedicht Zu de …
„Feierlich empfangen wir die Sonne, Mit der Freude herzlichem Gesang, Wo des jungen Lebens Frühlingswonne Einst auf deine Wiege niedersank: Sieh! wir bringen m …
„Arm in Arm mit dir, so ford'r ich mein Jahrhundert in die Schranken.
Schiller, Don Carlos (ursprünglich Dom Karlos), Infant von Spanien, 1782-1787; Erstdruck des ganzen Dramas 1787. 1. Akt, 9. Auftritt, Don Carlos0 „Das Unwandelbare »Unaufhaltsam enteilet die Zeit.« - Sie sucht das Beständge. Sei getreu, und du legst ewige Fesseln ihr an.
Schiller, F., Gedichte. 17950 „Es wär' ein eitel und vergeblich Wagen, Zu fallen ins bewegte Rad der Zeit.
Schiller, F., Gedichte. Aus: An Goethe, 18000 „Wenn das die Sternenkunst ist, will ich froh Zu diesem heitern Glauben mich bekennen. Es ist ein holder, freundlicher Gedanke, Daß über uns, in unermeßnen Höh …
Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 3. Akt, 4. Auftritt, Thekla0 „An die Astronomen Schwatzet mir nicht so viel von Nebelflecken und Sonnen, Ist die Natur nur groß, weil sie zu zählen euch gibt? Euer Gegenstand ist der erhab …
Schiller, F., Gedichte. Hier: 17970 „Die Sterne lügen nicht.
Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 3. Akt, 9. Auftritt, Wallenstein0 „Die Sonnen also scheinen uns nicht mehr; Fortan muß eignes Feuer uns erleuchten.
Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 2. Akt, 2. Auftritt, Wallenstein (als seine Gemahlin, die Herzogin von Friedland, auf seine Frage, ob der hispanische Conte Ambassador nicht mehr für ihn spreche, ihm antwortete: "Er hatte keine Zunge mehr für Sie.")0 „Sehnend breit ich meine Arme Nach dem teuren Schattenbild, Ach, ich kann es nicht erreichen, Und das Herz bleibt ungestillt!
Schiller, F., Gedichte. Aus: Der Jüngling am Bache, Erstdruck 1803 unter dem Titel: Liebesklage0 „Jeden ohne Unterschied reizt der nahe Gewinn, aber nur große Seelen wird das entfernte Gute bewegen.
Schiller, Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande von der spanischen Regierung, 17880 „Was kein Verstand der Verständigen sieht, das übet in Einfalt ein kindlich Gemüt.
Schiller, F., Gedichte. Aus: Die Worte des Glaubens, 18000 „Eine starke Seele bei aller feinen, zarten Fühlbarkeit ist doch das glücklichste Geschenk des Himmels.
Schiller, F., Briefe. An Wilhelm von Humboldt, 12. September 18030 „Ich ließ Der Puritaner dumpfe Predigtstuben, Die Heimat hinter mir, in schnellem Lauf Durchzog ich Frankreich, das gepriesene Italien mit heißem Wunsche suche …
Schiller, Maria Stuart, 1800. 1. Akt, 6. Auftritt, Mortimer0 „Den Christus in der Hand, Die Hoffart und die Weltlust in dem Herzen.
Schiller, Maria Stuart, 1800. 1. Akt, 1. Auftritt, Paulet0 „Ungleich verteilt sind des Lebens Güter Unter der Menschen flüchtgem Geschlecht, Aber die Natur, sie ist ewig gerecht.
Schiller, Die Braut von Messina oder die feindlichen Brüder. Ein Trauerspiel mit Chören, 1803. Erster Chor0 „Ob rechts die Vögel fliegen oder links, Die Sterne so sich oder anders fügen, Nicht Sinn ist in dem Buche der Natur. Die Traumkunst träumt, und alle Zeichen t …
Schiller, Die Braut von Messina oder die feindlichen Brüder. Ein Trauerspiel mit Chören, 1803. Isabella0 „Wo die Natur aus ihren Grenzen wanket, Da irret alle Wissenschaft.
Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 3. Akt, 9. Auftritt, Wallenstein0 „Gott und Natur sind zwo Größen, die sich vollkommen gleich sind.
Schiller, F., Theoretische Schriften. Philosophische Briefe. Entstanden Anfang und Mitte der 80er Jahre, Erstdruck 1786. Originaltext. Gott0 „Wohl dem! Selig muß ich ihn preisen, Der in der Stille der ländlichen Flur, Fern von des Lebens verworrenen Kreisen, Kindlich liegt an der Brust der Natur.
Schiller, Die Braut von Messina oder die feindlichen Brüder. Ein Trauerspiel mit Chören, 1803. Chor0 „Aber jugendlich immer, in immer veränderter Schöne Ehrst du, fromme Natur, züchtig das alte Gesetz.
Schiller, F., Gedichte. Aus: Der Spaziergang, 1795 (unter dem Titel: Elegie)0 „O nicht an Rat gebrichts der Mutterliebe!
Schiller, Die Braut von Messina oder die feindlichen Brüder. Ein Trauerspiel mit Chören, 1803. Don Cesar0 „Der Anfang und der Umriß unserer Verbindung war Schwärmerei, und das mußte er sein; aber Schwärmerei, und das mußte er sein; aber Schwärmerei, glaube mir’s, w …
Schiller, F., Briefe. An Gottfried Christian Körner, 8. August 17870 „O es ist schön, von einem Helden sich geliebt Zu sehn – es ist noch schöner, ihn zu lieben!
Schiller, Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie, 1801. 4. Akt, 2. Auftritt, Sorel0 „An** Du willst Wahres mich lehren? Bemühe dich nicht; nicht die Sache Will ich durch dich, ich will dich durch die Sache nur sehn.
Schiller, F., Gedichte. Tabulae Votivae, in: Musenalmanach für das Jahr 17970 „Ach, allzuschnell nach kurzem Lenze, Entfloh die schöne Liebeszeit.
Schiller, F., Gedichte. Aus: Die Ideale, 17950 „Wenn jeder Mensch alle Menschen liebte, besäße jeder einzelne die Welt.
Schiller, F., Theoretische Schriften. Philosophische Briefe. Theosophie des Julius. Liebe, 17860 „Ich bekenne es freimütig, ich glaube an die Wirklichkeit einer uneigennützigen Liebe. Ich bin verloren, wenn sie nicht ist; ich gebe die Gottheit auf, die Uns …
Schiller, F., Theoretische Schriften. Philosophische Briefe. Entstanden Anfang und Mitte der 80er Jahre, Erstdruck 1786. Theosophie des Julius. Die Welt und das denkende Wesen. Liebe0 „Erde mag zurück in Erde stäuben, Fliegt der Geist doch aus dem morschen Haus! Seine Asche mag der Sturmwind treiben, Seine Liebe dauert ewig aus!
Schiller, F., Gedichte. Elegie auf den Tod eines Jünglings, in: Anthologie auf das Jahr 17820 „Ehret die Frauen! Sie flechten und weben Himmlische Rosen ins irdische Leben, Flechten der Liebe beglückendes Band, Und in der Grazie züchtigem Schleier Nähre …
Schiller, F., Gedichte. Aus: Würde der Frauen, 17950 „Was ist das Leben ohne Liebesglanz?
Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 4. Akt, 12. Auftritt, Thekla0 „Wer sieht so scharf, so tief, wer anders, als der Falkenblick der Liebe.
Schiller, Don Carlos (ursprünglich Dom Karlos), Infant von Spanien, 1782-1787; Erstdruck des ganzen Dramas 1787. 2. Akt, 7. Auftritt, Prinzessin von Eboli0 „Die Liebe will ein freies Opfer sein.
Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 5. Akt, 1. Szene, Walter Fürst0 „Liebe also – das schönste Phänomen in der beseelten Schöpfung, der allmächtige Magnet in der Geisterwelt, die Quelle der Andacht und der erhabensten Tugend – …
Schiller, F., Theoretische Schriften. Philosophische Briefe. Entstanden Anfang und Mitte der 80er Jahre, Erstdruck 17860 „Sphären ineinander lenkt die Liebe, Weltsysteme dauren nur durch sie.
Schiller, F., Gedichte. Anthologie auf das Jahr 1782. Aus: Phantasie an Laura, 17820 „Allmächtge Liebe! Göttliche! Wohl nennt Man dich mit Recht die Königin der Seelen!
Schiller, Die Braut von Messina oder die feindlichen Brüder. Ein Trauerspiel mit Chören, 1803. Don Manuel0 „Sobald es Licht wird in dem Menschen, ist auch außer ihm keine Nacht mehr, sobald es stille wird in ihm, legt sich auch der Sturm in dem Weltall, und die stre …
Schiller, F., Theoretische Schriften. Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen, 1793-1794. 25. Brief0 „O, eine edle Himmelsgabe ist Das Licht des Auges – Alle Wesen leben Vom Lichte, jedes glückliche Geschöpf – Die Pflanze selbst kehrt freudig sich zum Lichte.
Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 1. Akt, 4. Szene, Melchthal0 „Wer über alles lachen könnte, würde die Welt beherrschen.
Wolzogen, Schillers Leben. Verfasst aus Erinnerungen der Familie, seinen eigenen Briefen und den Nachrichten seines Freundes Körner, 18300 „Wehe, wehe dem Mörder, wehe, Der sich gesät die tödliche Saat! Ein andres Antlitz, eh sie geschehen, Ein anderes zeigt die vollbrachte Tat.
Schiller, Die Braut von Messina oder die feindlichen Brüder. Ein Trauerspiel mit Chören, 1803. Chor, Dritter0 „Die Welt wird alt und wird wieder jung, Doch der Mensch hofft immer Verbesserung.
Schiller, F., Gedichte. Aus: Hoffnung, 17980 „Ach! vielleicht, indem wir hoffen, Hat uns Unheil schon getroffen.
Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Lied von der Glocke, 17990 „Das Volk versteht sich besser auf sein Glück, Kein Schein verführt sein sicheres Gefühl.
Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 3. Akt, 2. Szene, Berta0 „Es reift keine Seligkeit unter dem Monde.
Schiller, Die Räuber, 1781. 4. Akt, 2. Szene, Amalia0 „Jedes Neue, auch das Glück, erschreckt.
Schiller, Die Braut von Messina oder die feindlichen Brüder. Ein Trauerspiel mit Chören, 1803. Don Cesar0 „Glückselig nenne ich den, der, um zu genießen, nicht nötig hat, unrecht zu tun, und um recht zu handeln, nicht nötig hat zu entbehren.
Schiller, Über die notwendigen Grenzen beim Gebrauch schöner Formen, 17950 „Ohne Wahl verteilt die Gaben, ohne Billigkeit das Glück.
Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Siegesfest, 18030