weisegedanken
„

Die Glückseligkeit scheint in der Muße zu bestehen.

Aristoteles Aristoteles, Nikomachische Ethik, 350 v. Chr. 1177b (X, 7.) Übersetzt von Eugen Rolfes (1911)0 ✓ Quelle geprüft
DeutungFür Aristoteles ist Glückseligkeit (eudaimonia) kein Zustand der Erregung, sondern der Muße – jener freien Zeit, in der der Mensch nicht für ein Ziel, sondern um ihrer selbst willen tätig ist. Muße meint hier nicht Nichtstun, sondern Betrachtung, Denken, Freundschaft. Der Satz stellt sich damit quer zu einem modernen Glücksbegriff, der Erfüllung vor allem in Leistung und Beschäftigung sucht.
Mehr zum Thema