weisegedanken
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Die verbotne Frucht zu brechen Fühlen wir der Sehnsucht Schmerz.

Novalis Novalis, Heinrich von Ofterdingen, 1802 (posthum). Erster Teil: Die Erwartung. Sechstes Kapitel0 ✓ Quelle geprüft
DeutungGerade das Verbotene weckt das Verlangen – und mit ihm den Schmerz der Sehnsucht. Der Anklang an die verbotene Frucht macht deutlich, dass die Grenze selbst das Begehren erzeugt, das an ihr leidet. Nicht das Erreichbare zieht uns, sondern das, was uns versagt bleibt.
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