weisegedanken
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Es reift keine Seligkeit unter dem Monde.

Friedrich von Schiller Schiller, Die Räuber, 1781. 4. Akt, 2. Szene, Amalia0 ✓ Quelle geprüft
Deutung„Es reift keine Seligkeit unter dem Monde“ – im Mund von Amalia aus den „Räubern“ ist das ein Ausruf tiefer Enttäuschung: Vollkommenes, dauerndes Glück gibt es im Irdischen nicht, alles Menschliche bleibt Stückwerk. Der Mond, alter Wechsel- und Vergänglichkeitssymbol, unterstreicht, dass unter ihm nichts zur vollen Reife kommt. Schiller formuliert hier die klassische Spannung zwischen dem Sehnen nach dem Absoluten und den Grenzen der Wirklichkeit.
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