weisegedanken
„

In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks.

Heinrich Heine Heine, Memoiren, entstanden 1854/55. Erstdruck: Heinrich Heines Memoiren, hg. von Eduard Engel 18840 ✓ Quelle geprüft
DeutungHeine holt ein romantisches Bild vom Himmel auf die Erde: Die Sterne, seit jeher Sinnbild von Schicksal und Vorsehung, verlegt er nach innen. Nicht Fortuna oder die Gestirne entscheiden über unser Glück, sondern unsere eigene Haltung, Fantasie und Empfindungskraft. Der Satz ist Trost und Zumutung zugleich – er nimmt dem Zufall die Macht und legt sie in unsere Verantwortung.
Mehr zum Thema