weisegedanken
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Jeder sehnt sich nun einmal nach dem, was nicht für ihn bestimmt ist.

Paul Ernst Ernst, Erdachte Gespräche, 19210 ✓ Quelle geprüft
DeutungDas Verlangen richtet sich, so die nüchterne Beobachtung, gerade auf das, was uns nicht zugedacht ist. Nicht das Erreichbare reizt, sondern das Fremde und Versagte – als läge im Unpassenden der eigentliche Reiz. Darin liegt eine leise Ironie über die menschliche Neigung, am eigenen Los vorbeizuwünschen.
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