weisegedanken
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Nur unsre äußern Schicksale interessieren die Menschen, die innern nur den Freund.

Heinrich von Kleist Kleist, H., Briefe. An Wilhelmine von Zenge, 22. März 18010 ✓ Quelle geprüft
DeutungKleist zieht eine feine Grenze: Unser äußeres Ergehen – Erfolg, Rang, Missgeschick – findet allgemeine Anteilnahme, doch das Innere, unsere eigentlichen Regungen und Kämpfe, interessiert allein den Freund. Gerade daran erkennt man ihn: Er sieht nicht auf das, was uns widerfährt, sondern auf das, was wir sind.
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