weisegedanken
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Sage nicht, daß du geben willst, sondern gib! Die Hoffnung befriedigst du nie.

Johann Wolfgang von Goethe Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlaß. Über Literatur und Leben0 ✓ Quelle geprüft
DeutungEin bloßes Versprechen nährt nur die Erwartung, ohne sie je zu stillen – deshalb der Aufruf zur Tat. Wer immer nur ankündigt zu geben, hält den anderen in einer Hoffnung fest, die sich nie erfüllt. Erst das Handeln löst ein, was die Hoffnung allein endlos hinauszögert.
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