Verwandte Seelen knüpft der Augenblick Des ersten Seh'ns mit diamantenen Banden.
„Es sollt' ein Freund des Freundes Schwächen tragen.
„Freundschaft hält stand in allen Dingen, nur in der Liebe Dienst und Werbung nicht.
Shakespeare, Viel Lärmen um nichts (Much Ado about Nothing), Erstdruck 16000 „Wozu hätten wir Freunde nötig, wenn wir sie nie nötig hätten?
Shakespeare, Timon von Athen (Timon of Athens), Erstdruck 16230 „Darauf entzückt sich alle Augen richten, Wird einstmals Dir erscheinen als Tyrann, Die holde Schöpfung unhold selbst vernichten. Dem Sommer folgt der frost'ge …
„Die Zeit schlägt Falten in die reinste Stirn, entstellt die schöne Wahrheit der Natur und prägt auf alles der Vernichtung Spur.
„Zuletzt, nicht der Letzte.
Shakespeare, König Lear (King Lear), Erstdruck 1608. Originaltext: Last, not least.0 „Die Zeit ist aus den Fugen.
Shakespeare, Hamlet, Erstdruck 16030 „Komme, was kommen mag; Die Stund' und Zeit durchläuft den rauhsten Tag.
Shakespeare, Macbeth, Erstdruck 1623, hier übersetzt von Dorothea Tieck, Berlin 1832. 1. Aufzug, 3. Szene, Macbeth0 „In seiner königlichen Seele herrscht Ein Etwas, das mich in Beklemmung setzt.
Shakespeare, Macbeth, Erstdruck 1623, hier übersetzt von Ernst Ortlepp 1838. 3. Akt, 1. Szene, Macbeth0 „Ich wähne mich in nichts anderem so glücklich wie in meiner Seele, die sich an einen guten Freund erinnert.
Shakespeare, König Richard II. (The Tragedy of King Richard the Second), Erstdruck 15970 „Ja, nun bin ich in den Ardennen, ich Narr; da ich zu Hause war, war ich an einem bessern Ort, aber Reisende müssen sich schon begnügen.
Shakespeare, Wie es euch gefällt (As You Like It), Erstdruck 16230 „Ein Menschenleben ist, als zählte man eins.
Shakespeare, Hamlet, Erstdruck 16030 „Schreibtafeln her! Ich muß mir's niederschreiben, daß einer lächeln kann und immer lächeln und doch ein Schurke sein.
Shakespeare, Hamlet, Erstdruck 16030 „Redet leise, wenn Ihr von Liebe redet.
„… Wenn Lieb' erkrankt und schwindet, Nimmt sie gezwungne Höflichkeiten an.
Shakespeare, Julius Cäsar, Erstdruck 1623. 4. Aufzug, 2. Szene, Brutus0 „Lieb' ist nicht Liebe, Wenn sie vermengt mit Rücksicht, die seitab Vom wahren Ziel sich wendet.
Shakespeare, König Lear (King Lear), Erstdruck 16080 „Zweifle an der Sonne Klarheit, Zweifle an der Sterne Licht, Zweifl', ob lügen kann die Wahrheit, Nur an meiner Liebe nicht.
Shakespeare, Hamlet, Erstdruck 16030 „Liebende verfehlen die Stunde nur, um vor der Zeit zu kommen.
„Zahn der Zeit.
Shakespeare, Maß für Maß (Measure for Measure), Erstdruck 16230 „Dir steht alles gut, der Fehler wird durch dich zum Schmuck erhoben.
„Meine Großzügigkeit ist so grenzenlos wie das Meer. Meine Liebe ist so tief: je mehr ich Dir gebe, desto mehr habe ich, denn beides ist unendlich.
Shakespeare, Romeo und Julia, Erstdruck 15970 „Wenn Musik die Nahrung der Liebe ist, so spielt fort.
Shakespeare, Was ihr wollt (Twelfth Night, or What You Will), Erstdruck 16230 „Verschämte Lieb', ach! sie verrät sich schnell Wie Blutschuld: ihre Nacht ist sonnenhell.
Shakespeare, Was ihr wollt (Twelfth Night, or What You Will), Erstdruck 1623. 3. Aufzug, 1. Szene, Olivia0 „Die Lieb' hält Maß, die Lust hat nie genug; Die Lieb' ist Wahrheit ganz, die Lust ganz Lug.
Shakespeare, Venus und Adonia (Venus and Adonis), 15930 „Denn steinerne Grenzen können Liebe nicht fernhalten, und was Liebe kann, das wagt Liebe zu versuchen.
Shakespeare, Romeo und Julia, Erstdruck 15970 „Liebe wechselt nicht mit Stunde oder Woche, weit reicht ihre Kraft bis zum letzten Tag.
„Dem schlecht'sten Ding an Art und Gehalt, leiht Liebe dennoch Ansehen und Gestalt.
Shakespeare, Ein Sommernachtstraum (A Midsummer Night’s Dream), Erstdruck 16000 „Das ist das Ungeheuerliche in der Liebe, dass der Wille unendlich ist und die Ausführung beschränkt, dass das Verlangen grenzenlos ist und die Tat ein Sklave …
Shakespeare, Troilus und Cressida (Troilus and Cressida), Erstdruck 16100 „Was soll ich mit der Liebe, wenn sie den Himmel mir zur Hölle macht.
„Die Liebe ist tief wie das Meer, je mehr sie gibt, je mehr auch hat sie noch.
Shakespeare, König Heinrich VIII. (The Famous History of the Life of King Henry the Eighth, oder einfach: Henry VIII; Alternativtitel im First Folio bis 1623: All is True), Erstdruck 16230 „Wer's Licht hält, schauet zu.
Shakespeare, Romeo und Julia, Erstdruck 15970 „Im Elend bleibt kein anderes Heilungsmittel als Hoffnung nur.
„Hoffnung ist oft ein Jagdhund ohne Spur.
Shakespeare, Die lustigen Weiber von Windsor (The Merry Wives of Windsor), unautorisierter Erstdruck 16020 „Nichts hält die wahre Hoffnung auf. Sie fliegt mit Schwalbenflügeln.
„Die Hoffnung auf Genuß ist fast so süß, als schon erfüllte Hoffnung.
Shakespeare, König Richard II. (The Tragedy of King Richard the Second), Erstdruck 15970 „Ein tiefer Fall führt oft zu hohem Glück.
„Es gibt Gezeiten im Leben des Menschen, und weiß er die Flut zu nutzen; dann hebt sie ihn empor zum Glück.
„Ein Tor schließt nur aus äußeren Gehaben, getrost auf eines Menschen innere Gaben.
Shakespeare, Perikles, Prinz von Tyrus (Pericles, Prince of Tyre), Erstdruck 1609. II0 „Wer aus dem Weizen einen Kuchen haben will, muß das Mahlen abwarten.
Shakespeare, Troilus und Cressida (Troilus and Cressida), Erstdruck 1610. 1. Aufzug, 1. Szene. Pandarus. Übersetzt von Beauregard Pandin, 18240 „Gebt, Götter, mir Geduld! Geduld tut not!
Shakespeare, König Lear (King Lear), Erstdruck 16080 „Ist Geduld schon eine abgetriebene Mähre, so schleppt sie sich doch fort.
Shakespeare, König Heinrich V., Raubdruck 16000 „Dulden ist das Erbteil unseres Stammes.
Shakespeare, Der Kaufmann von Venedig (The Merchant of Venice), Erstdruck 16000 „Geduld ist gut für Memmen.
Shakespeare, König Heinrich VI. (King Henry VI), Erstdruck 1598. 3. Teil, 1591-1592. Erster Aufzug, erste Szene, Clifford0 „Der Menschen Sünden leben fort in Erz; ihr edles Wirken schreiben wir ins Wasser.
Shakespeare, König Heinrich VIII. (The Famous History of the Life of King Henry the Eighth, oder einfach: Henry VIII; Alternativtitel im First Folio bis 1623: All is True), Erstdruck 16230 „Das Verlorene loben, macht die Erinnerung liebenswert.
„Alter schützt vor Torheit nicht.
Shakespeare, Antonius und Cleopatra, Erstdruck 16230