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Gedichte

Sommer

Gedichte zum Thema
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Der Winter ging, der Sommer kam. Er bringt aufs neue wieder Den vielbeliebten Wunderkram Der Blumen und der Lieder. Wie das so wechselt Jahr um Jahr, Betracht ich fast mit Sorgen. Was lebte, starb, …

Immer wieder — Wilhelm Busch
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Sterne künden die Nacht. Glänzend wie Schwanengefieder senkt sie zur Erde sich nieder. Liebchen habe nun acht! Rings wie Nebel empor heben sich Zaubergestalten. Nymphen jetzt Zwiegespräch halten, zä …

Juninacht — Theobald Nöthig
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Der Garten steht in voller Blüte, die Blumen duften ringsumher, im Sonnenlicht erstrahlt die Erde, mit ihren Blüten satt und schwer. Die B …

Sonnentag — Diana Denk · Auszug
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Schläfrig singt der Küster vor, Schläfrig singt auch die Gemeinde, Auf der Kanzel der Pastor Betet still für seine Feinde. Dann die Predigt, wunderbar, Eine Predigt ohne Gleichen. Die Baronin weint …

Dorfkirche im Sommer — Detlev von Liliencron
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Vor Wonne zitternd hat die Mittagsschwüle Auf Tal und Höh' in Stille sich gebreitet; Man hört nur, wie der Specht im Tannicht scheitet, Und wie durchs Tobel rauscht die Sägemühle. Und schneller flie …

Mittagszauber — Hermann Lingg
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Wiegst du mich, Sommerwind, lieblich und leise? Trägst du mich, Sommerwind, weit in die Höhn? Streichelst du mich, Sommerwind, zärtlich un …

Sommerwind — Ingrid Streicher · Auszug
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Am Abend schweigt die Klage Des Kuckucks im Wald. Tiefer neigt sich das Korn, Der rote Mohn. Schwarzes Gewitter droht Über dem Hügel. Das alte Lied der Grille Erstirbt im Feld. Nimmer regt sich das …

Sommer — Georg Trakl
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Grüß Gott! Erlaubt mir, dass ich sitze. Ich bin der Juli, spürt ihr die Hitze? Kaum weiß ich, was ich noch schaffen soll, die Ähren sind zum Bersten voll; reif sind die Beeren, die blauen und roten, …

Ich bin der Juli — Paula Dehmel
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Der Sommermittag lastet auf den weißen Terrassen und den schlanken Marmortreppen die Gitter und die goldnen Kuppeln gleißen leis knirscht der Kies. Vom müden Garten schleppen sich Rosendüfte her wo …

Mittag — Ernst Stadler
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So dichtes Blättergrün am Buchenberg – darüber weiße Wolken ziehn, und noch darüber, hoch im zarten Blau, seh ich die Silberpfeile fliehn …

Des Sommers Sehnsucht — Ingrid Streicher · Auszug
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Kohlweißling flattert durch den Garten, sucht sich die schönste Blüte aus. Die Rose lädt ihn freundlich ein, bald setzt er sich zum süßen …

Sommergäste — Christa Kluge · Auszug
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Das ist doch eine üppige Zeit, Wo alles so schweigend blüht und glüht Und des Sommers stolze Herrlichkeit Still durch die grünenden Lande zieht. Das Himmelblau und der Sonnenschein, Die zehren und t …

Das ist doch eine üppige Zeit — Gottfried Keller
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Reizend euer Haupt umzieren; Früchte wollen nicht verführen, Kostend mag man sie genießen. Bieten bräunliche Gesichter Kirschen, Pfirschen, Königspflaumen, Kauft! denn gegen Zung' und Gaumen Hält si …

Blumen sehet ruhig sprießen, — Johann Wolfgang von Goethe
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O Frühling, holder fahrender Schüler, Wo zogst du hin? Die Linden blühn, Die Nächte werden stiller, schwüler, Und dichter schwillt das dunkle Grün. Doch ach! die schönen Stunden fehlen, Wo jedes Leb …

Hochsommer — Hermann Lingg
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Vom Sommerhauch berührt schwankt leis das Korn, Wie Beter, gottergeben, stehn die Ähren. Ich hör' von ferne Dengelhammerschlag, Das goldne Wogen wird nicht lange währen. Hier hat der Tod in jedem Ha …

Das Kornfeld — Jakob Bosshart
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Blütenschwere Tage In Düften und Gluten rings, Mein Herz tanzt wie auf Flügeln Eines trunkenen Schmetterlings. Die Rosen über den Mauern, Der Birnbaum darüber her, Alles so reich und schwer In sehne …

Sommerglück — Gustav Falke
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Die Tage werden kälter, Gemäht sind Korn und Gras, Schon färben sich die Wälder, Der Himmel graut wie Glas. Vom Wiesengrunde steigen Die N …

Sommers Tod — Hans Munch · Auszug
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kaum aus fahl bläulichem dunkel erwacht wiegt der neue tag des aufgehenden lichtes leuchtendes gramm- sonnenduschen die luft flirren hören …

juli — Cosima Bellersen Quirini · Auszug
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Der lichte Tag ist heimgezogen Ins graue Meer vergang'ner Zeit. Wie vieler Glück, wie manches Leid Versinkt mit ihm in jene Wogen. Nun ist die Nacht herabgesunken, Ums stolze Haupt den Strahlenkranz …

Sommernacht. — E. Marlitt
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Ich sitze im Garten des Sommers. hab Blumen um mich und Grün, der Wind liebkost meine Wangen, ich sehe die Wolken ziehn. Kein Lärm durchdr …

Ein Augenblick tiefen Ahnens — Ingrid Streicher · Auszug
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Ermattet lassen Rosen ihre Köpfe sinken und warten voll Verzweiflung auf den nahen Abend, der sonst erfrischend ist, die stolzen Blumen la …

Sommerhitze — Christa Kluge · Auszug
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lebt es sich milder. Die Hitze verlangsamt die Gedanken. Sie trotten dahin.© Raimund Schöll (*1963), Soziologe, Coach, Autor und Aphoristi …

In der Umarmung des Sommers — Raimund Schöll · Auszug
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In alle Bäume gräbt er immer wieder Gedankenschwer den einz'gen Namen ein, Und in dem Namen klagen seine Lieder. Sanft blaut der Himmel, milde Rosen webt Die Sommerzeit durch mächt'ge Blättermassen. …

In seinem Garten wandelt er allein; — Theodor Storm
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Bist du wohl im Kornfeld schon gegangen, wenn die vollen Ähren überhangen, durch die schmale Gasse dann inmitten schlanker Flüsterhalme hingeschritten? Zwang dich nicht das heimelige Rauschen, stehn …

Kornrauschen — Ferdinand Avenarius
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das ist der Zauber, die Blumen wachsen, die Wurzeln strecken sich, das ist der Zauber. Leben und stark sein, das ist der Zauber, er ist in mir, er ist in uns allen.Frances Hodgson Burnett (1849 - 19 …

Die Sonne scheint, die Sonne scheint, — Frances Hodgson Burnett
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Am Gebirg, dem dunklen wogen Wolken nach den Höhn, Rosig schon vom Licht umflogen, Denn der Tag wird schön. Frisch gemäht die feuchten Auen Duften lieblich her, Vom Gewitterregen thauen Noch die Bäu …

Sommermorgen im Gebirg — Hermann Lingg
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An einem Sommermorgen Da nimm den Wanderstab, Es fallen deine Sorgen Wie Nebel von dir ab. Des Himmels heitere Bläue Lacht dir ins Herz hinein, Und schließt, wie Gottes Treue, Mit seinem Dach dich e …

Guter Rat — Theodor Fontane
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Klar ruhn die Lüfte auf der weiten Flur; fern dampft der See, das hohe Röhricht schimmert im Schilf verglüht die letzte Sonnenspur; ein blasses Wölkchen rötet sich und schimmert. Vom Wiesengrunde na …

Sommerabend — Richard Dehmel
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Ende August – und sie ist da, die erste Herbstzeitlose, die am Waldrand blüht; die grünen Blätter werden langsam rot und gelb und braun. K …

Der Sommer geht — Ingrid Streicher · Auszug
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Des Mittags Hitze lastet schwer und drückend auf den reifen Früchten. Doch ohne Gnade strahlt die Sonne, kein Lebewesen regt sich mehr. Ke …

Sommerhitze — Christa Kluge · Auszug
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Umflattert sie tausendmal, Ihn selber aber, goldig zart, Umflattert der liebende Sonnenstrahl. Jedoch, in wen ist die Rose verliebt? Das wüßt ich gar zu gern. Ist es die singende Nachtigall? Ist es …

Der Schmetterling ist in die Rose verliebt, — Heinrich Heine
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Sommermittag auf dem Hochwald brütet, Aber auf der Lichtung, treu behütet, Vom Geflechte dunkler Brombeerranken, Wachen auf des Waldes Lichtgedanken. Falter sind es, die so farbenprächtig Auf der Li …

Auf der Lichtung — Christian Wagner
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naht wieder der Sommer. Der Wind spielt lächelnd im Haar, streicht über die Felder, liebkost deine Wangen. Du weinst, weil so schön es ein …

In prächtigen Farben — Ingrid Streicher · Auszug
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Von einem leisen Wind gestreichelt, wiegt sich die Rose wie im Traum, und wo im Lenz die Bienen summten, herrscht Stille jetzt im Apfelbau …

Letzte Sommertage — Christa Kluge · Auszug
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süß und schwer sind der träume nachtgesang erweckt von weichem sommernebel verwoben in die blau der himmel und wasser -einem gottesmuster …

august — Cosima Bellersen Quirini · Auszug
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Trüb verglomm der schwüle Sommertag, Dumpf und traurig tönt mein Ruderschlag – Sterne, Sterne – Abend ist es ja – Sterne, warum seid ihr noch nicht da? Bleich das Leben! Bleich der Felsenhang! Schil …

Schwüle — Conrad Ferdinand Meyer
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Ihr singt von schönen Frühlingstagen, Von Blütenduft und Sonnenschein, Ich will nichts nach dem Frühling fragen, Nein Sommer, Sommer muß es sein. Wo alles drängt und sich bereitet Auf einen goldnen …

Sommer — Gustav Falke
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Wohin, mein Herz, um Freud zu suchen in dieser feuchten Sommerzeit? Ein Fehler wär’s, Natur zu buchen: Die fröstelt unterm Regenkleid. Gen …

Liebe Sommerzeit — Reiner Schrader · Auszug
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Dürstende Erde, nach einem Trunk Wasser lechzendes Vieh. Glühende Sonne steht über dem Land. Dörrende Felder. Ein einsamer Vogel in flimme …

Hundstage — Franz B. Kordsmeyer · Auszug
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Sonne, herbstlich dünn und zag, Und das Obst fällt von den Bäumen. Stille wohnt in blauen Räumen Einen langen Nachmittag. Sterbeklänge von Metall; Und ein weißes Tier bricht nieder. Brauner Mädchen …

In den Nachmittag geflüstert — Georg Trakl